Barrick Gold hat nach zweijährigem Konflikt mit der Regierung Malis die Verlängerung der Bergbaulizenz für seine Loulo-Mine erreicht. Die Genehmigung gilt für zehn Jahre und sichert den Betrieb des Loulo-Gounkoto-Komplexes langfristig ab.
Die militärische Führung Malis bestätigte die Erneuerung am Freitag per Dekret. Damit endet ein Streit, der 2023 mit einem neuen Bergbaugesetz begann. Dieses sah höhere Steuern und größere staatliche Beteiligungen an Minenprojekten vor.
Rückzug aller Rechtsverfahren
Beide Seiten haben sich auf die Beendigung sämtlicher Rechtsstreitigkeiten geeinigt. Barrick zieht seine Schiedsklage vor dem Weltbank-Tribunal zurück. Im Gegenzug lässt Mali alle Anklagen gegen das kanadische Unternehmen und seine Tochterfirmen fallen, entlässt festgehaltene Mitarbeiter und übergibt die volle operative Kontrolle über die Mine zurück.
Die Lizenzverlängerung basiert auf einer neuen Machbarkeitsstudie von Barrick. Diese weist wirtschaftlich abbaubare Reserven nach, die einen Tagebaubetrieb von sechs Jahren und einen Untertagebau von 16 Jahren ermöglichen.
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Produktionsprognose für 2026
Der Loulo-Gounkoto-Komplex zählt zu den wichtigen Anlagen im Barrick-Portfolio. Laut der aktuellen Studie wird eine jährliche Bruttoproduktion von rund 421.000 Unzen Gold erwartet.
Bereits Anfang Februar hatte Barrick die Mine wieder in die Produktionsprognose für 2026 aufgenommen. Das Unternehmen rechnet mit einer zurechenbaren Fördermenge zwischen 260.000 und 290.000 Unzen für das laufende Jahr. Dies folgte auf eine erste Einigung im November 2025, die nun durch die offizielle Lizenzerneuerung besiegelt wurde.
Die Lösung des Konflikts schafft Klarheit für Investoren. Während der Auseinandersetzung hatte Barrick die malischen Vermögenswerte aus seinen Prognosen ausgeklammert. Mit der Wiederaufnahme in die Guidance und der gesicherten Betriebsdauer bis mindestens 2036 kehrt Planungssicherheit ein.
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