Coca-Cola untermauert erneut seinen Ruf als verlässlicher Einkommensgarant für Anleger. Der Getränkeriese kündigte am Donnerstag die 64. jährliche Dividendenerhöhung in Folge an und sendet damit inmitten strategischer Updates ein klares Signal der Stärke. Während der designierte CEO den Fokus auf digitale Transformation legt, bleibt die disziplinierte Kapitalrückführung an die Investoren die zentrale Konstante des Konzerns.
Konstante Ausschüttung trotz Wandel
Das Board of Directors genehmigte eine Anhebung der Quartalsdividende um 4 Prozent. Damit steigt die Ausschüttung von 51 auf 53 US-Cent pro Stammaktie, was einer annualisierten Dividende von 2,12 US-Dollar entspricht. Investoren, die bis zum 13. März 2026 im Aktienregister eingetragen sind, erhalten die erste Zahlung zum neuen Satz am 1. April.
Diese Maßnahme festigt Coca-Colas Status als „Dividend King“ – ein exklusiver Kreis von Unternehmen, die ihre Dividenden seit mindestens 50 Jahren ununterbrochen steigern. Allein im Jahr 2025 flossen 8,8 Milliarden US-Dollar an die Anteilseigner zurück. Die kontinuierliche Erhöhung unterstreicht die finanzielle Stabilität des Unternehmens, selbst in einem Umfeld sich wandelnder Konsumententrends und Währungsschwankungen.
Führungswechsel und neue Strategie
Parallel zu den finanziellen Beschlüssen stellt sich der Konzern personell neu auf. Todd Beiger wurde zum Vice President ernannt und übernimmt ab Ende März die Leitung der Investor Relations. Noch entscheidender für die langfristige Ausrichtung waren jedoch die Aussagen des designierten CEOs Henrique Braun auf der CAGNY-Konferenz diese Woche.
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Braun, der am 31. März die Nachfolge von James Quincey antritt, skizzierte eine Strategie der „konstruktiven Unzufriedenheit“. Ziel ist es, das Wachstum durch digitale Transformation und operative Agilität zu beschleunigen. Trotz einer Belastung des operativen Ergebnisses im vierten Quartal durch eine Abschreibung im Zusammenhang mit der Marke BODYARMOR, konnte das Unternehmen im Gesamtjahr 2025 organisch um 5 Prozent wachsen.
Analysten bleiben optimistisch
Der Markt reagierte positiv auf den Mix aus Dividendenkontinuität und strategischem Ausblick. Die Aktie notiert aktuell bei 67,04 Euro und hält sich damit stabil in der Nähe ihres 52-Wochen-Hochs. Die Analysten von Piper Sandler bestätigten in dieser Woche ihr „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 87,00 US-Dollar. Als Hauptgrund für die positive Einschätzung nennen die Experten die Fähigkeit des Konzerns, die Geschäftsdynamik aufrechtzuerhalten und sich gleichzeitig an neue Kundenbedürfnisse anzupassen.
Mit dem Dividenden-Stichtag am 13. März und dem offiziellen Amtsantritt des neuen CEOs Ende des Monats stehen die nächsten wichtigen Termine für Aktionäre bereits fest.
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