Rüstungsaktien gelten weltweit als Gewinner, doch Electro Optic Systems musste zuletzt massiv Federn lassen und notiert nahe am Jahrestief. Jetzt sorgt jedoch eine strategische Übernahme für neue Fantasie und ruft Analysten auf den Plan, die ein gewaltiges Kurspotenzial sehen. Ist der jüngste Abverkauf also keine Warnung, sondern die perfekte Einstiegschance für mutige Anleger?
Drohnenabwehr als Wachstumsmotor
Das Investmenthaus Bell Potter bekräftigte am Wochenende seine Kaufempfehlung („Buy“) und setzt ein Kursziel von 8,10 AUD. Angesichts des aktuellen Kursniveaus impliziert dies ein Aufwärtspotenzial von rund 78 Prozent. Der Optimismus der Experten gründet sich nicht auf bloße Hoffnung, sondern auf einen klaren strategischen Schachzug: Die Übernahme der Drohnen-Abfangsparte der MARSS Group.
Dieser Deal, bewertet mit 10 Millionen AUD, ist weit mehr als eine technische Ergänzung. Analysten bewerten den Zukauf als umsatzgenerierendes Asset, das perfekt in die moderne asymmetrische Kriegsführung passt. Die Prognosen sind ambitioniert: Bereits im Geschäftsjahr 2027 soll die neue Technologie rund 6 Millionen AUD zum Umsatz beisteuern. Für die Jahre danach werden zweistellige Wachstumsraten erwartet. Electro Optic Systems positioniert sich damit aggressiv im schnell wachsenden Markt für Drohnenabwehrsysteme (C-UAS).
Diskrepanz zwischen Chart und Fundamentalwert
Während die fundamentale Story intakt scheint, spricht die jüngste Kursentwicklung eine andere Sprache. Der Titel kämpft weiter mit dem Abwärtstrend und notiert mit einem Schlusskurs von 2,61 Euro in gefährlicher Nähe zum 52-Wochen-Tief. Der Abstand zum Jahreshoch beträgt mittlerweile dramatische 57 Prozent.
Doch genau in dieser Divergenz sieht Bell Potter die Chance. Der Markt habe den Wert der jüngsten Akquisition und die langfristige Wachstumsstory noch nicht eingepreist. Ein technisches Detail stützt die These einer möglichen Übertreibung nach unten: Mit einem RSI von 22,8 ist die Aktie extrem überverkauft, was oft eine technische Gegenreaktion ankündigt.
Fazit: Bodenbildung oder Bullenfalle?
Die Analysten betrachten die Aktie als einen der Top-Picks für die kommende Woche, gestützt durch den Rückenwind im Verteidigungssektor. Entscheidend für den Erfolg werden nun die Integration der MARSS-Assets und der Abschluss neuer Verträge sein. Anleger sollten genau beobachten, ob die Marke von 2,50 Euro hält – gelingt von hier aus die Wende, könnte die von Experten prognostizierte Aufholjagd beginnen.
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