Der chinesische Elektroauto-Riese BYD festigt seine Position im europäischen öffentlichen Nahverkehr weiter. Mit der Auslieferung einer neuen Busflotte an die Stadt Verona gelang dem Konzern nicht nur ein operativer Erfolg, sondern auch eine technische Premiere auf dem italienischen Markt.
Flotten-Upgrade in Verona
Insgesamt 34 Elektrobusse nahmen nun offiziell ihren Dienst bei der Azienda Trasporti Verona (ATV) auf. Die ausgelieferte Flotte setzt sich aus zwei verschiedenen Modellen zusammen: dem K9UD und dem eBUS B12. Besonders der Einsatz des B12 ist bemerkenswert, da dieses Modell damit sein Debüt auf Italiens Straßen feiert.
Technische Innovation
Das Modell B12 hebt sich durch eine spezielle Konstruktionsweise ab. Die Batterie ist hier nicht mehr nur ein Anbauteil, sondern direkt in das Fahrgestell integriert und fungiert als tragendes Element der Struktur („Cell-to-Chassis“). Diese Bauweise nutzt die bekannte Blade-Battery-Technologie auf LFP-Basis und ermöglicht effizientere Raumnutzung. Die Busse verfügen über eine Batteriekapazität von 416 kWh und bieten, ähnlich wie das Modell K9UD, eine Gesamtkapazität von über 80 Passagieren.
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Strategische Bedeutung
Für BYD ist die Auslieferung ein weiterer Baustein in der Expansionsstrategie für den europäischen Kontinent. Das Segment der Nutzfahrzeuge entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Wachstumsfeld, da viele Kommunen ihre Flotten aktuell auf emissionsfreie Antriebe umstellen. Der Auftrag in Verona demonstriert die Wettbewerbsfähigkeit der Chinesen in diesem oft durch öffentliche Ausschreibungen geprägten Sektor.
Mit der erfolgreichen Implementierung der neuen Plattform-Technologie in Italien schafft BYD Fakten für kommende Projekte. Da der Konzern angekündigt hat, künftige Baureihen für Europa schrittweise auf diese integrierte Batteriestruktur umzustellen, dient das Projekt in Verona als wichtiger technischer Referenzpunkt für weitere Verkehrsbetriebe.
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