Zimtu Capital hat seine Beteiligung an Apex Critical Metals deutlich ausgebaut und hält nun knapp 11 Prozent aller ausstehenden Anteile. Besonders bemerkenswert ist die Diskrepanz beim Preis: Durch die Ausübung von Bezugsrechten sicherte sich der Großinvestor das neue Aktienpaket zu wenigen Cents, während der Kurs an der Börse aktuell ein Vielfaches notiert. Statt die enormen Buchgewinne sofort zu realisieren, deutet die Meldepflicht-Transaktion auf eine langfristige strategische Wette hin.
Einstandskurs weit unter Marktwert
Die Details der Transaktion offenbaren einen gewaltigen Puffer für Zimtu Capital. Der Investor übte Optionen (Warrants) für 2.400.000 Stammaktien zu einem Preis von lediglich 0,06667 Dollar aus. Zum Vergleich: Die Aktie notierte zuletzt bei 2,19 Euro, was den enormen rechnerischen Gewinn dieser Position unterstreicht.
Durch diesen Schritt wächst der Gesamtbestand von Zimtu auf rund 7,95 Millionen Aktien an, was einem Anteil von 10,87 Prozent am Unternehmen entspricht. Da die Beteiligungsschwelle von 10 Prozent überschritten wurde und sich der Anteil um mehr als 2 Prozent veränderte, löste dies die gesetzlichen „Early Warning“-Meldepflichten aus.
Vertrauensbeweis statt Gewinnmitnahme
Marktbeobachter werten die Entscheidung, die Aktien zu halten und offenzulegen, als starkes Signal. Zimtu hätte die Anteile angesichts der Differenz zwischen dem Ausübungspreis von rund 6,7 Cents und den deutlich höheren Marktpreisen sofort gewinnbringend veräußern können.
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Dass dies nicht geschah, spricht für eine hohe Überzeugung in die operative Entwicklung von Apex Critical Metals. Durch die Erhöhung der Beteiligung entzieht der Großaktionär dem freien Markt zudem Liquidität (Float), was die Angebotsstruktur der Aktie verknappt. Fundamental wird dieser Schritt durch die kürzlich erhaltenen Explorationsgenehmigungen für das „Rift Rare Earth“-Projekt in Nebraska gestützt, die als wesentlicher Treiber für die Bewertung gelten.
Volatilität bleibt hoch
Der Ausbau der Position fällt in eine Phase extremer Kursbewegungen. Trotz eines Rücksetzers am heutigen Freitag um gut 2,4 Prozent liegt die Aktie auf Monatssicht rund 65 Prozent im Plus. Die hohe Volatilität, die laut Kursdaten annualisiert über 100 Prozent beträgt, spiegelt den spekulativen Charakter des Rohstoff-Explorers wider.
Der Markt muss nun bewerten, wie nachhaltig das aktuelle Kursniveau ist. Während die hohe Insider-Beteiligung als stabilisierender Faktor wirkt, richtet sich der Blick der Anleger darauf, ob Zimtu diese Position als strategischen Anker nutzt oder in Zukunft weitere Zukäufe tätigt. Vorerst dient die Ausübung der Warrants als Bestätigung des Potenzials durch einen der wichtigsten Geldgeber des Unternehmens.
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