Lange mussten Anleger warten, doch nun herrscht Gewissheit: Aventis Energy hat die Bohrer im kanadischen Athabasca-Becken in Bewegung gesetzt. Es ist der erste Vorstoß in die Tiefe des Corvo-Projekts seit über vier Jahrzehnten. Die Nachricht sorgte an der Börse sofort für Aufwind, da sie die operative Stille der letzten Wochen beendet und den Fokus wieder auf das geologische Potenzial lenkt.
Historisches Programm gestartet
Das kanadische Uran-Explorationsunternehmen hat Anfang Januar 2026 sein 3.000 Meter umfassendes Diamantbohrprogramm aufgenommen. Im Zentrum der Aktivitäten steht die sogenannte „Manhattan Zone“, die bisher noch nie durch Bohrungen erschlossen wurde. Dieser Schritt folgt auf monatelange Vorbereitungen, einschließlich umfangreicher Schwerkraftmessungen im vierten Quartal 2025.
Der operative Fokus ist klar definiert: Die Bohrungen zielen auf Bereiche, in denen Oberflächenproben im Jahr 2025 extrem hohe Urangehalte von bis zu 8,10 % U₃O₈ aufwiesen. Dies waren die höchsten Werte, die jemals auf dem Grundstück gemessen wurden. Historische Daten aus derselben Zone zeigten sogar Konzentrationen von fast 60.000 ppm (parts per million). Die entscheidende geologische Frage lautet nun, ob sich diese an der Oberfläche sichtbare Mineralisierung auch in der Tiefe fortsetzt.
Kurserholung nach Durststrecke
Die Aufnahme der Arbeiten brachte die erhoffte Entlastung für den Aktienkurs. Nachdem das Papier zu Jahresbeginn aufgrund der Informationsstille noch auf ein 52-Wochen-Tief von 0,13 Euro gefallen war, nutzten Käufer die niedrigen Kurse zum Einstieg.
Die jüngste Entwicklung spiegelt die zurückgekehrte Zuversicht wider:
* Wochenperformance: Auf 7-Tage-Sicht legte der Titel um beachtliche 23,40 % zu.
* Seit Jahresanfang: Ein Plus von über 20 %.
* Momentum: Mit einem RSI von 73,3 signalisiert die Aktie eine starke kurzfristige Kaufdynamik.
Allerdings sollten Anleger die Handelsbedingungen im Auge behalten. Die Liquidität ist teilweise dünn, was sich in deutlichen Preisunterschieden zwischen verschiedenen Handelsplätzen zeigen kann.
Finanzierung gesichert
Operativ stützt sich das Programm auf eine solide finanzielle Basis. Aventis konnte sich Ende 2025 rund 2,5 Millionen CAD sichern. Bemerkenswert ist dabei der Preis der Kapitalerhöhung: Die Anteile wurden zu 0,41 CAD ausgegeben – ein deutlicher Aufschlag zum aktuellen Börsenkurs. Dies deutet darauf hin, dass die institutionellen Geldgeber von dem Potenzial der Liegenschaft überzeugt sind. Die Mittel sind explizit für das Explorationsprogramm auf Corvo vorgesehen.
Konkreter Ausblick
Der Zeitplan für die kommenden Monate ist eng getaktet. Während die Bohrgeräte laufen, werden erste Indikatoren durch visuelle Analysen der Bohrkerne und Radioaktivitätsmessungen gewonnen. Diese liefern oft erste Hinweise, noch bevor offizielle Daten vorliegen.
Belastbare Laborergebnisse (Assays) werden bis Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. Parallel dazu plant das Unternehmen die Veröffentlichung der Quartalszahlen für Anfang Februar 2026. Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob die Bohrungen die hochgradigen Oberflächenfunde bestätigen können.
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