AMD Aktie: Massive Käufe bestätigt

Die AMD-Aktie erreicht ein 52-Wochen-Hoch, angetrieben von massiven Käufen institutioneller Investoren und milliardenschweren Kapazitätsausweitungen des Partners TSMC. Analysten sehen weiteres Aufwärtspotenzial.

Kurz zusammengefasst:
  • Ark Invest und Kingstone Capital kaufen massiv zu
  • Partner TSMC plant Milliardeninvestitionen für 2026
  • HSBC sieht Kursziel von 310 US-Dollar
  • Auslieferung neuer KI-Chips an OpenAI geplant

Die AMD-Aktie hat eine beeindruckende Handelswoche hinter sich und notiert direkt an ihrem 52-Wochen-Hoch. Doch hinter dem jüngsten Kursanstieg steckt mehr als nur allgemeine Marktstimmung: Konkrete Investitionen bekannter Großanleger und massive Ausbaupläne eines Schlüsselpartners sorgen für neue Fantasie. Ist die Grundlage für eine Fortsetzung der Rally damit gelegt?

Institutionelle Anleger positionieren sich

Ein wesentlicher Treiber der aktuellen Stärke ist die Rückkehr namhafter Investoren. Ark Invest unter der Leitung von Cathie Wood nutzte den Freitag für einen verifizierten Zukauf von über 4.800 Aktien. Noch deutlicher positionierte sich Kingstone Capital Partners: Der Vermögensverwalter stockte seinen Anteil laut jüngsten Meldungen um fast 400 Prozent auf. Marktbeobachter werten diese Bewegungen als klaren Vertrauensbeweis in die langfristige KI-Strategie des Chipherstellers.

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Fundamental gestützt wird dieser Optimismus durch Nachrichten aus der Lieferkette. Der wichtigste Fertigungspartner TSMC kündigte Investitionsausgaben von bis zu 56 Milliarden US-Dollar für 2026 an. Dies sichert AMD die dringend benötigten Kapazitäten, um die Nachfrage nach kommenden KI-Chips bedienen zu können. Gleichzeitig trat David McAfee, VP der Ryzen-Sparte, Spekulationen über Preiserhöhungen entgegen: Strategische Partnerschaften mit Speicherherstellern sollen die Kostenstruktur stabil halten.

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Analysten sehen 33 Prozent Potenzial

Die Kombination aus gesicherter Produktion und steigender Nachfrage veranlasst Analysten zu deutlichen Neubewertungen. Die Bank HSBC erhöhte ihr Kursziel auf 310 US-Dollar, was vom aktuellen Niveau aus einem Aufwärtspotenzial von rund 33 Prozent entspricht. Auch KeyBanc stufte das Papier mit Verweis auf die starke Server-Nachfrage auf „Overweight“ hoch.

Im Fokus der Experten steht dabei das Datacenter-Geschäft. Prognosen gehen davon aus, dass der Umsatz in dieser Sparte im Jahr 2026 bis zu 15 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Ein zentraler Faktor ist hierbei die geplante Auslieferung der MI450-Chips an Großkunden wie OpenAI in der zweiten Jahreshälfte.

Mit dem Wochenschlusskurs von 231,83 US-Dollar markierte die Aktie ein neues 52-Wochen-Hoch und bestätigte den technischen Ausbruch aus der jüngsten Konsolidierung. Während die Unterstützung im Bereich von 207 US-Dollar nach unten absichert, blicken Anleger nun auf die Umsetzung der Roadmap: In der zweiten Jahreshälfte 2026 müssen sich die Partnerschaft mit OpenAI und der Marktstart der neuen Chips in den Quartalszahlen niederschlagen.

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