Nu E Power Corp. leitet eine umfassende Restrukturierung ein, um die Kapitalstruktur zu straffen und die Geschäftsstrategie neu auszurichten. Das Unternehmen macht die Übernahme von Blu Dot Systems rückgängig und zieht im Gegenzug knapp 30 Millionen Aktien ein. Doch reicht dieser Befreiungsschlag aus, um die bestehenden Zweifel am Fortbestand des Unternehmens auszuräumen?
Rückabwicklung der Blu Dot-Übernahme
Kern der angekündigten Maßnahmen ist eine Absichtserklärung mit Redhill Capital zur Rückabwicklung der Akquisition von Blu Dot Systems. Diese Transaktion wurde erst im Oktober 2025 abgeschlossen. Der nun vereinbarte Rücktritt vom Kauf ist als reiner Anteilstausch ohne Barzahlung konzipiert.
Nu E Power gibt dabei sämtliche Anteile an Blu Dot Systems an die ursprünglichen Verkäufer zurück. Im Gegenzug erhält das Unternehmen 29,5 Millionen eigene Aktien zurück, die anschließend vernichtet werden sollen. Diese Papiere wurden bei der ursprünglichen Übernahme mit einem kalkulatorischen Wert von 0,13 CAD pro Aktie bewertet.
Fokus auf das Kerngeschäft
Laut CEO Broderick Gunning ist dieser Schritt notwendig, um die Unternehmensstruktur zu verschlanken. Ziel sei es, die Ressourcen künftig ausschließlich auf das Merchant Banking und die Entwicklung von Energieprojekten zu konzentrieren. Zeitgleich mit der Neuausrichtung gab das Unternehmen personelle Veränderungen bekannt: Die Direktoren Mandy Cummings und Devon Sandford legten ihre Mandate mit sofortiger Wirkung nieder.
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Der Abschluss der Transaktion ist für den 27. Februar geplant, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der regulatorischen Genehmigung durch die Canadian Securities Exchange (CSE).
Marktreaktion und finanzielle Lage
Die Börse reagierte auf die Ankündigung heute mit einer vorübergehenden Handelsunterbrechung. Die kanadische Aufsichtsbehörde CIRO setzte den Handel zwischen 13:33 Uhr und 15:30 Uhr (ET) aus. Vor der Unterbrechung notierte der Titel bei 0,175 CAD, was einem Rückgang von rund 14,6 Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
Die strategische Kehrtwende erfolgt vor einem schwierigen wirtschaftlichen Hintergrund. Bereits im April 2025 wies ein Wirtschaftsprüfbericht auf erhebliche Zweifel an der Fortführung der Geschäftstätigkeit hin. Als Gründe wurden wiederkehrende Verluste und ein dringender Bedarf an weiteren Finanzmitteln angeführt. Der geplante Abschluss der Anteilsrückgabe am 27. Februar wird zeigen, ob die Straffung der Kapitalstruktur die notwendige Stabilität bringt.
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