Die Bawag PSK schwimmt auf einer Erfolgswelle. Nach Rekordzahlen für das Geschäftsjahr 2025 und der bevorstehenden Aufnahme in den MSCI Global Standard Index schraubt nun auch die Erste Group ihre Erwartungen deutlich nach oben. Doch trotz des massiv erhöhten Kursziels bleiben die Experten bei einer neutralen Einschätzung – was steckt hinter dieser vorsichtigen Zuversicht?
Höhere Gewinne und Dividenden erwartet
Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für das Wiener Bankhaus von 115,00 Euro auf 145,00 Euro angepasst. Diese deutliche Korrektur nach oben basiert auf einer optimistischen Einschätzung der künftigen Ertragskraft: Für das Jahr 2026 erwarten die Experten einen Gewinn je Aktie von 12,91 Euro, der bis 2028 auf 17,09 Euro steigen könnte.
Parallel dazu zeichnet sich ein positiver Trend bei den Ausschüttungen ab. Während für das abgelaufene Jahr 2025 eine Dividende von 6,25 Euro je Anteilsschein vorgeschlagen wurde, prognostiziert die Erste Group für 2026 bereits eine Zahlung von 7,25 Euro. Als Gründe für die neue Bewertung nennt das Analysehaus neben den höheren Gewinnerwartungen auch gesunkene Eigenkapitalkosten.
Rückenwind durch Index-Aufnahme
Zusätzliche Dynamik erhält der Titel durch eine strukturelle Marktanpassung: Zum 27. Februar 2026 wird das Wertpapier in den MSCI Global Standard Index aufgenommen. Diese Beförderung dürfte das Interesse internationaler Investoren weiter steigern. Fundamental wird dieser Aufstieg durch die jüngsten Jahresergebnisse untermauert. Ein Nettogewinn von 860 Millionen Euro und ein um 40 Prozent gestiegener Nettozinsertrag im Jahr 2025 zeugen von der hohen operativen Dynamik des Instituts.
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Mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 14,6 Prozent übertrifft die Bank ihre eigene Zielvorgabe von 12,5 Prozent deutlich. Dieses Polster bildet die Basis für die ambitionierten Wachstumsziele des Managements, das für 2026 einen Nettogewinn von über 960 Millionen Euro anvisiert.
Charttechnik mahnt zur Besonnenheit
Trotz der positiven Nachrichtenlage notiert die Aktie heute bei 133,00 Euro nahezu unverändert. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von 69,5 signalisiert, dass das Papier kurzfristig technisch fast überkauft ist. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 141,30 Euro beträgt derzeit knapp sechs Prozent.
Während der breite Analystenkonsens mit einem durchschnittlichen Kursziel von 148,00 Euro noch moderates Potenzial sieht, deutet das beibehaltene „Hold“-Rating der Erste Group darauf hin, dass ein Großteil der Erfolgsmeldungen bereits im aktuellen Kurs eingepreist sein könnte. Die nächste wichtige Weichenstellung erfolgt am 22. April 2026, wenn die Hauptversammlung final über die Dividendenausschüttung entscheidet.
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