Hellofresh Aktie: Massive Verluste

Hellofresh meldet deutlichen Umsatzrückgang und zieht sich aus Südeuropa zurück. Die Aktie fällt nahe an ihr Allzeittief, während Analysten die Prognosen für 2026 hinterfragen.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz 2025 fällt währungsbereinigt um 9 Prozent
  • Vollständiger Marktaustritt in Italien angekündigt
  • Aktienkurs nähert sich historischem Tiefstand
  • Extremwetter belastet Start ins Jahr 2026

Hellofresh gerät heute massiv unter Druck und nähert sich seinem historischen Tiefstand. Ein deutlicher Umsatzschwund im vergangenen Jahr sowie ein wetterbedingt schwieriger Start in 2026 belasten das Vertrauen der Investoren. Um die Kosten zu senken, kündigte der Konzern zudem einen drastischen Rückzug aus Südeuropa an.

Die vorläufigen Ergebnisse im Überblick:
* Umsatz 2025: 6,76 Mrd. Euro (-11,8 % zum Vorjahr)
* Bereinigtes EBITDA: 423 Mio. Euro (+6 % zum Vorjahr)
* Strategie: Vollständiger Marktaustritt in Italien
* Trend: Januar 2026 durch Wetterextreme negativ beeinflusst

Hellofresh

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Umsatzschwund übertrifft Analysten-Befürchtungen

Der Konzernumsatz sank im Geschäftsjahr 2025 auf rund 6,76 Milliarden Euro. Währungsbereinigt entspricht dies einem Minus von 9 Prozent. Analysten von JPMorgan bewerteten diesen Rückgang als deutlicher als ursprünglich avisiert. Besonders das vierte Quartal enttäuschte, wobei auch das Segment für Fertiggerichte hinter den Erwartungen zurückblieb.

Einzig bei der Profitabilität gab es einen Lichtblick: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (AEBITDA) kletterte um 6 Prozent auf 423 Millionen Euro. Damit landete das operative Ergebnis zwar innerhalb der prognostizierten Spanne, konnte die Sorgen über die schwindenden Wachstumsperspektiven jedoch nicht lindern.

Rückzug aus Italien und Spanien

Das Management reagiert auf die schwache Entwicklung mit harten Einschnitten im Europageschäft. Hellofresh stellt den Betrieb in Italien vollständig ein. In Spanien wurde zudem ein kollektives Kündigungsverfahren eingeleitet. Diese Maßnahmen sollen die Kostenstruktur optimieren und die Margen absichern, die im Kochboxen-Segment zuletzt bei 13,5 Prozent lagen.

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Kann das Unternehmen unter diesen Bedingungen zeitnah die Trendwende schaffen? Der Start in das laufende Jahr war bereits von Hindernissen geprägt. Laut Unternehmensangaben beeinträchtigten extreme Wetterbedingungen im Januar sowohl die Auslieferungen als auch die Profitabilität in den Kernmärkten Europa und USA.

Aktie nähert sich Rekordtief

An der Börse lösten die Nachrichten eine Verkaufswelle aus. Die Aktie rutschte im Tagesverlauf deutlich ab und notierte zeitweise bei 4,785 Euro. Damit bewegt sich das Papier wieder in der Nähe seines Rekordtiefs aus dem Jahr 2024.

Analysten reagieren skeptisch: Während UBS und Jefferies ihre Kaufempfehlungen bei reduzierten Kurszielen beibehalten, warnt Barclays davor, dass die Markterwartungen für das Jahr 2026 noch immer zu hoch gegriffen sein könnten. Der vollständige Geschäftsbericht inklusive der offiziellen Prognose für das laufende Jahr wird am 18. März veröffentlicht.

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