Porsche AG Aktie: Seid gewarnt!
Nach Gesprächen mit Vorstandschef Michael Leiters bewerten JPMorgan und Jefferies die Porsche-Aktie gegensätzlich. Die Aktie notiert auf Jahrestief nach einem Gewinneinbruch im letzten Quartal.

Kurz zusammengefasst
- JPMorgan sieht Kurspotenzial, Jefferies bleibt skeptisch
- Gewinn je Aktie im Q4 2025 halbiert sich
- Aktie notiert auf 52-Wochen-Tief
- Erste Bilanz unter Leiters folgt Ende April
Neuer Chef, neue Signale — und zwei Analysten mit klar unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Nach ersten Gesprächen mit Vorstandsvorsitzendem Michael Leiters haben JPMorgan und Jefferies ihre Einschätzungen zur Porsche AG aktualisiert. Das Ergebnis ist ein geteiltes Bild, das die Unsicherheit rund um den laufenden Umbau treffend widerspiegelt.
Zwei Häuser, zwei Urteile
JPMorgan bleibt bei „Overweight“ und einem Kursziel von 50 Euro. Analyst Jose Asumendi betonte nach dem Treffen mit Leiters die Botschaft tiefgreifender Veränderungen — und sieht darin Kurspotenzial. Jefferies hingegen hält an „Hold“ mit einem Kursziel von 41 Euro fest. Analyst Philippe Houchois hebt strategische Kontinuität hervor, mit Fokus auf Effizienzgewinne und eine schlankere Kostenbasis.
Das Spannungsfeld zwischen beiden Einschätzungen ist real: JPMorgan traut dem neuen Kurs eine Neubewertung zu, Jefferies sieht vorerst keinen Grund für Optimismus — zumindest nicht über das aktuelle Niveau hinaus.
Gewinneinbruch belastet das Bild
Die Zahlen aus dem vierten Quartal 2025 liefern den Kontext. Der Umsatz stieg moderat auf 9,41 Milliarden Euro, doch der Gewinn je Aktie halbierte sich auf 0,34 Euro gegenüber 0,67 Euro im Vorjahreszeitraum. Restrukturierungskosten und schwächere Nachfrage, besonders in China, hinterlassen sichtbare Spuren.
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Die Aktie notiert aktuell auf ihrem 52-Wochen-Tief und liegt rund 30 Prozent unter dem Jahreshoch vom März 2025. Auch der 200-Tage-Durchschnitt bei 43,53 Euro ist weit entfernt — ein technisch belastetes Bild.
Stellenabbau und der nächste Prüfstein
Parallel zur strategischen Neuausrichtung läuft ein bereits angekündigter Abbau von rund 1.900 Stellen im Raum Stuttgart bis 2029. Hinzu kommen laufende Verhandlungen über die Beschäftigungssicherung für rund 23.000 Mitarbeiter bis 2030. Der operative Umbau ist also nicht nur eine Frage der Strategie, sondern auch des sozialen Drucks.
Einen ersten konkreten Gradmesser liefern die Zahlen zum ersten Quartal 2026, die Porsche am 29. April vorlegen wird. Dann zeigt sich, ob Leiters‘ Botschaft tiefgreifender Veränderungen auch in den Ergebnissen ankommt.
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