Der europäische Rüstungssektor wackelt und auch Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) kann sich dem jüngsten Abwärtssog nicht entziehen. Ein skeptisches Analystenbriefing belastete zuletzt die Stimmung in der gesamten Branche, obwohl die Auftragsbücher des Kieler U-Boot-Spezialisten prall gefüllt sind. Nun blicken Anleger gespannt auf die kommende Woche: Können die anstehenden Quartalszahlen die Korrektur stoppen oder setzt sich der negative Trend fort?
- Kurs aktuell: 90,80 € (Schlusskurs Donnerstag)
- Trend: -8,38 % in den letzten 7 Tagen
- Auftragsbestand: 18,2 Milliarden Euro
- Termin: Quartalszahlen am 11. Februar 2026
Stimmungsumschwung im Sektor
Nach einem starken Jahresauftakt geriet die Aktie des erst im Oktober 2025 ausgegliederten Unternehmens zuletzt spürbar unter Druck. Auslöser war ein Analystenbriefing, das branchenweite Verunsicherung schürte und zu Gewinnmitnahmen führte. Die TKMS-Aktie verlor auf Wochensicht über 8 Prozent und notiert mit 90,80 Euro mittlerweile knapp 10 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von Ende Januar. Der RSI von 32,3 signalisiert inzwischen eine fast überverkaufte Marktsituation, was auf eine mögliche Stabilisierung hindeuten könnte.
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Operative Stärke als Gegenpol
Während die kurzfristige Kursentwicklung von externer Marktunsicherheit geprägt ist, bleibt die fundamentale Basis des Marineschiffbauers robust. Mit einem Rekord-Auftragsbestand von 18,2 Milliarden Euro verfügt das Unternehmen über eine hohe Planungssicherheit. Zusätzliche Fantasie bringt ein potenzielles Großprojekt in Indien: Nach Unternehmensangaben ist TKMS dort als einziger Bieter für ein U-Boot-Projekt verblieben. Diese operative Substanz steht aktuell im Kontrast zur nervösen Kursentwicklung.
Entscheidung am 11. Februar
Der Fokus verschiebt sich nun vollständig auf den kommenden Mittwoch. Am 11. Februar 2026 legt das Unternehmen seine Quartalsbilanz vor. Marktbeobachter werden genau prüfen, wie profitabel der hohe Auftragsbestand abgearbeitet wird und ob das Management die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Diese Zahlen sind der erste große Realitätscheck für den Börsenneuling im neuen Kalenderjahr und dürften die Richtung für die kommenden Wochen maßgeblich bestimmen.
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