NASDAQ 100: Erholung gescheitert

Der NASDAQ 100 schließt die Woche im Minus, da positive Inflationszahlen nicht zu einer nachhaltigen Erholung führen. Anhaltende Zweifel an KI-Investitionen belasten Tech-Schwergewichte.

Kurz zusammengefasst:
  • Tech-Index schließt Woche mit 1,4 Prozent Verlust
  • Überraschend gute US-Inflationsdaten ohne positive Wirkung
  • NVIDIA und Apple mit deutlichen Kursverlusten
  • Applied Materials übertrifft Erwartungen deutlich

Der NASDAQ 100 konnte sich am Freitag nicht von den deutlichen Vortagesverlusten erholen. Mit einem Mini-Plus von 0,18 Prozent auf 24.732,73 Punkte ging der Tech-Index ins verlängerte Wochenende – die US-Börsen bleiben am Montag wegen eines Feiertages geschlossen. Für die Woche ergibt sich ein Minus von 1,4 Prozent.

Das Motto schien klar: Risiko raus vor dem langen Wochenende. Selbst überraschend gute Inflationsdaten halfen nicht wirklich weiter. Die US-Inflationsrate fiel im Januar unerwartet deutlich von 2,7 Prozent auf 2,4 Prozent – auch die Kerninflation ging von 2,6 Prozent auf 2,5 Prozent zurück. Doch die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen verpuffte am Markt.

NASDAQ 100

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KI-Zweifel belasten weiter

Die Magnificent Seven zeigten sich überwiegend schwach. Nur Tesla schaffte es knapp ins Plus. Am deutlichsten waren die Abschläge für NVIDIA und Apple mit jeweils über 2 Prozent – damit weiteten beide ihre Vortagesverluste aus. Der Grund: anhaltende Zweifel an den hohen KI-Investitionen der Tech-Konzerne. Nach der Rally der vergangenen Jahre sind viele Bewertungen astronomisch, die Skepsis wächst.

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„Das wohl größte Phänomen beim Blick auf die US-Inflationsrate ist, dass bislang von den Zöllen kein nennenswerter Inflationsdruck ausging“, erklärt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Ein Grund dürfte die gestiegene Arbeitsproduktivität im zweiten und dritten Quartal sein, die im jeweiligen Quartalsvergleich um rund fünf Prozent zulegte. Damit wurden zumindest teilweise Zollerhöhungen aufgefangen.

Lichtblicke bei Chip-Ausrüstern

Nicht alles lief schlecht im Tech-Sektor. Applied Materials legte um 8,1 Prozent zu. Der Chip-Ausrüster hatte mit seinem Umsatzausblick für das zweite Geschäftsquartal die Markterwartungen deutlich übertroffen. Das Unternehmen profitiert weiterhin vom KI-Boom und der Nachfrage nach Speicherchips – ein Zeichen, dass die KI-Story zumindest in Teilen der Lieferkette intakt bleibt.

Für die Fed ergeben sich aus den Januar-Inflationsdaten keine zwingenden Handlungszwänge. Gitzel warnt jedoch: „In den kommenden Monaten dürfte es dennoch zu einer gewissen Überwälzung zollbedingter höherer Einkaufspreise auf die Kunden geben.“ Dies zeigen zumindest Umfragen der Fed. Die Zinswende bleibt damit vorerst in der Schwebe.

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