Der Start ins Börsenjahr 2026 verläuft für Technologie-Investoren holprig. Während der breite Markt Stärke zeigt, gerät der Tech-Sektor zunehmend in die Defensive – belastet von steigenden Anleiherenditen und enttäuschenden Nachrichten bei Schwergewichten wie Tesla. Nach fünf Verlusttagen in Folge wächst die Nervosität: Ist das nur eine gesunde Korrektur oder der Beginn einer größeren Rotation?
Zinssorgen und Tesla belasten
Der Freitag war von einer deutlichen Stimmungswende geprägt. Startete der Index zunächst optimistisch und testete im frühen Handel höhere Niveaus, nutzten Verkäufer diese Anstiege schnell zum Ausstieg. Verantwortlich für den Stimmungsumschwung waren vor allem die anziehenden Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen, die auf 4,19 Prozent kletterten. Höhere Zinsen machen insbesondere wachstumsstarke Tech-Titel im Vergleich zu sicheren Anleihen weniger attraktiv.
Zusätzlich drückte Tesla auf die Stimmung. Der Elektroautobauer verfehlte mit seinen Auslieferungszahlen für das vierte Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich. Da Tesla ein Schwergewicht im Index ist, zogen die Kursverluste den gesamten Nasdaq 100 mit nach unten. Der Index beendete den Handel schließlich bei 25.242,41 Punkten, was einem Tagesverlust von 0,19 Prozent entspricht.
Gespaltene Technologiewelt
Interessant ist die interne Spaltung des Marktes, die sich am Freitag manifestierte. Während klassische Software-Giganten wie Microsoft und Meta unter Verkaufsdruck gerieten und damit die Rotation aus hoch bewerteten Titeln bestätigten, zeigte sich der Halbleitersektor erstaunlich robust.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei NASDAQ 100?
Besonders Baidu stach hervor: Die Aktie legte zweistellig zu, beflügelt durch Pläne für einen Börsengang der KI-Chip-Sparte Kunlunxin in Hongkong. Auch US-Chiphersteller wie Micron und Intel konnten sich dem negativen Markttrend entziehen und Gewinne verbuchen. Dies deutet darauf hin, dass Anleger selektiv vorgehen und Kapital gezielt umschichten, statt den Sektor pauschal zu verlassen.
Warnzeichen im Chart
Das technische Bild mahnt indes zur Vorsicht. Das auffällig hohe Handelsvolumen am Freitag legt nahe, dass institutionelle Anleger Positionen abbauen. Mit dem fünften Verlusttag in Folge nähert sich der Index kritischen Unterstützungsbereichen um die Marke von 25.000 Punkten. Ein Bruch dieser Zone könnte den Weg in Richtung des 50-Tage-Durchschnitts ebnen, der aktuell bei gut 25.266 Punkten verläuft und bereits leicht unterschritten wurde.
Zum Wochenstart richtet sich der Blick nun primär auf den Anleihemarkt. Nur eine Stabilisierung der Renditen dürfte den Bullen die nötige Kraft geben, das Ruder herumzureißen. Händler werden die Tiefststände vom Freitag genau beobachten – fallen diese, droht eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung, solange keine neuen Kaufimpulse den Markt stützen.
NASDAQ 100: Kaufen oder verkaufen?! Neue NASDAQ 100-Analyse vom 5. Januar liefert die Antwort:
Die neusten NASDAQ 100-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für NASDAQ 100-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
NASDAQ 100: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
