Natera Aktie: Chefwechsel und Verlust haben 13 % gekostet
Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 34,1 Prozent; zugleich meldete Natera einen Nettoverlust und einen sofortigen CEO-Wechsel.

Kurz zusammengefasst
- Jahresumsatzprognose auf 3,005 bis 3,035 Milliarden Dollar erhöht
- Quartalsumsatz wächst um 34,1 Prozent
- Nettoverlust von 59,9 Millionen Dollar gemeldet
- Medicare deckt wiederholte Signatera-Tests begrenzt ab
Natera hat am Donnerstag seine Umsatzprognose für das laufende Jahr auf 3,005 Milliarden $ bis 3,035 Milliarden $ angehoben. Die besseren Umsatzaussichten verhinderten den Kursrückgang nach der Quartalsvorlage jedoch nicht: Die Aktie verlor gestern 13%.
Umsatzwachstum bei anhaltendem Verlust
Nach Unternehmensangaben erreichte der Umsatz im dritten Quartal 2026 einen Wert von 794,0 Millionen $. Das entsprach einem Wachstum von 34,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Medienberichten zufolge lag der Erlös damit über den Erwartungen.
Unter dem Strich meldete Natera einen Nettoverlust von 59,9 Millionen $. Der verwässerte Verlust je Aktie betrug 0,42 $. Medienberichten zufolge fiel das Quartalsminus größer aus als erwartet.
Als wesentliche Belastungen für den Aktienkurs nannten die Berichte den höher als erwartet ausgefallenen Verlust und den zeitgleich mit den Quartalszahlen bekannt gegebenen Wechsel an der Unternehmensspitze. Die Umsatzüberraschung und die angehobene Prognose konnten diese Belastungen demnach nicht ausgleichen.
Natera ernannte Solomon Moshkevich mit sofortiger Wirkung zum CEO und Mitglied des Verwaltungsrats. Steve Chapman trat als CEO zurück und bleibt dem Unternehmen als Berater sowie als Berater des Verwaltungsrats verbunden.
Medicare erweitert Abdeckung für Signatera
Eine weitere operative Nachricht meldete Natera am Dienstag: Medicare deckt über das MolDX-Programm von CMS wiederholte Untersuchungen mit dem MRD-Test Signatera bei Patienten mit einem hepatozellulären Karzinom im Frühstadium ab.
Die Abdeckung betrifft nach Angaben des Unternehmens die Überwachung von Patienten, bei denen nach einer Operation kein Krankheitsnachweis besteht. Sie bezieht sich damit auf eine klar eingegrenzte Patientengruppe und den wiederholten Einsatz des Tests zur Nachbeobachtung.
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