Nel Asa-Aktie: Das Ende!
Der norwegische Wasserstoffspezialist verzeichnet einen Kursverlust von 4,21% trotz vielversprechender Kooperation mit Samsung E&A und neuer Aufträge in Schottland.

Kurz zusammengefasst
- Strategische Partnerschaft mit Samsung E&A
- PEM-Anlage für Aberdeen Hydrogen Hub
- Kurs deutlich unter 200-Tage-Durchschnitt
- Neues Geschäftsmodell für Wasserstoffkraftwerke
Die norwegische Wasserstofffirma Nel Asa hat aller Hoffnung zum Trotz nun wieder massiv nachgegeben. Die Kurse haben am Mittwoch gleich -4,21 % verloren. Dramatisch, denn damit ist die Hoffnung auf einen schnellen Comeback-Modus schon wieder vorbei. Erst vor wenigen Tagen war es für die Aktie fast wieder klar nach oben gegangen.
Die Entwicklung spricht Bände. Nach einem turbulenten Jahr, in dem die Aktie auf ein historisches Tief von 0,166 Euro fiel, schien sich langsam wieder Hoffnung zu entwickeln. Zuletz waren sogar Kurse von 0,33 Euroerreicht worden. Zwar ist dieser Wert noch immer sehr niedrig und reicht nicht aus, um die Krisenstimmung vollständig zu vertreiben, doch ein echter Zusammenbruch war wiederum damit zunächst geluegnet worden.
Nel Asa: Das spricht Bände
Hintergrund der jüngsten positiven Entwicklungen war die verbesserte Geschäftslage von Nel Asa. Ein wichtiger Faktor hierfür ist die Partnerschaft mit dem südkoreanischen Unternehmen Samsung E&A, das nun 9,1 % der Aktien hält. Diese strategische Kooperation zielt darauf ab, gemeinsam Wasserstoffkraftwerke zu bauen.
Ein weiterer Lichtblick ist ein bedeutender Auftrag für die Tochtergesellschaft Nel Hydrogen USA. Das Unternehmen wurde beauftragt, eine Protonenaustauschmembran-Anlage (PEM) mit einer Leistung von 2,5 Megawatt für das Aberdeen Hydrogen Hub-Projekt in Schottland zu produzieren und auszuliefern. Dies ist bereits der zweite Auftrag in diesem Quartal und ein weiteres Zeichen dafür, dass sich die Geschäftslage langsam verbessert.
Trotz dieser positiven Signale ist die Stimmung an den Börsen noch immer verhalten. Der 200-Tage-Durchschnitt liegt mehr als 25 % über dem aktuellen Kurs, was die Skepsis der Anleger unterstreicht. Dennoch ga es Anzeichen für einen kleinen Hoffnungsschimmer. Die Börsen rätseln noch, in welche Richtung sich der norwegische Wasserstoffkonzern entwickeln wird.
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