Nel ASA Aktie: Sachliche Marktlage

Der Wasserstoff-Pionier Nel ASA startet die Serienproduktion einer neuen Elektrolyseur-Generation und blickt auf entscheidende Quartalszahlen. Die jüngsten Aufträge sollen die Umsatzschwäche des Vorjahres überwinden.

Kurz zusammengefasst:
  • Start der Serienfertigung neuer Alkali-Elektrolyseure geplant
  • EU-Förderung von bis zu 135 Millionen Euro erhalten
  • Auftragseingang im Vorquartal deutlich eingebrochen
  • Wichtige Jahres- und Quartalszahlen Ende Februar erwartet

Der norwegische Wasserstoff-Spezialist steht vor einer entscheidenden Phase. Während Anleger gespannt auf die Quartalszahlen Ende Februar blicken, treibt das Unternehmen einen radikalen Strategiewechsel voran. Kann die neue Technologie-Plattform die Wende bringen oder bremsen die schwierigen Marktbedingungen den Konzern weiter aus?

Im Fokus der aktuellen Entwicklung steht die Entscheidung vom Dezember 2025, die nächste Generation der druckbeaufschlagten Alkali-Elektrolyseure zu industrialisieren. Nach einem siebenjährigen Entwicklungsprogramm soll die Fertigung am Standort Herøya anlaufen. Dieser Schritt markiert den Übergang von der Prototypen-Phase zur kommerziellen Großserienproduktion, deren Start für die erste Jahreshälfte 2026 geplant ist.

Nel ASA

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Massive Unterstützung erhält das Vorhaben durch den EU-Innovationsfonds, der Fördermittel von bis zu 135 Millionen Euro bewilligt hat. Nel investiert zunächst rund 300 Millionen NOK, um eine Produktionskapazität von einem Gigawatt aufzubauen. Perspektivisch ist der Standort sogar für bis zu vier Gigawatt ausgelegt.

Belastungsfaktoren aus dem Vorjahr

Wie dringend neue Impulse benötigt werden, verdeutlicht ein Blick auf die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2025. Der Umsatz aus Kundenverträgen sank im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 303 Millionen NOK. Besonders deutlich fiel die Zurückhaltung bei neuen Projekten aus: Der Auftragseingang brach um 64 Prozent auf lediglich 57 Millionen NOK ein.

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Ein Lichtblick war die Verbesserung der Profitabilität auf operativer Ebene. Das EBITDA verbesserte sich von minus 90 Millionen NOK im Vorjahr auf minus 37 Millionen NOK. Zudem verfügte das Unternehmen zum Stichtag 30. September 2025 über liquide Mittel von rund 1,76 Milliarden NOK, was einen gewissen finanziellen Spielraum für die anstehenden Investitionen sichert.

Trotz der allgemeinen Sektorschwäche, die durch hohe Produktionskosten und einen schleppenden Infrastrukturausbau geprägt ist, konnte Nel gegen Ende des Jahres 2025 noch wichtige Verträge sichern. Dazu zählte unter anderem ein Auftrag über PEM-Elektrolyseure im Wert von mehr als 50 Millionen US-Dollar.

Am 26. Februar 2026 wird Nel ASA den Bericht für das vierte Quartal sowie den Jahresbericht vorlegen. An diesem Termin wird sich zeigen, wie sich die jüngsten Aufträge im Zahlenwerk niederschlagen und ob der strategische Schwenk bereits erste Früchte trägt.

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