Netflix Aktie: 25-Milliarden-Rückkaufprogramm
Jefferies reduziert Netflix-Kursziel auf 110 Dollar, hält aber am Kaufrating fest. Werbeeinnahmen und Aktienrückkäufe stützen die Zuversicht.

Kurz zusammengefasst
- Kursziel von 128 auf 110 Dollar gesenkt
- Kaufempfehlung bleibt bestehen
- Werbefinanzierte Stufe wächst stark
- Neue Clips-Funktion und FIFA-Spiel geplant
Jefferies senkt das Kursziel für die Netflix-Aktie von 128 auf 110 Dollar. Das Rating bleibt „Kaufen“ – doch die Analysten sehen kurzfristig kaum Impulse.
Hintergrund: dem Streaming-Marktführer fehlt es an neuen Treibern. Zudem wächst der Druck durch Konkurrenten wie Amazon, Apple und Disney. Bedenken gibt es auch zur langfristigen Entwicklung der Nutzerzahlen.
Die Aktie notiert aktuell bei 71,19 Euro – praktisch unverändert zum Vortag. Auf Monatssicht beträgt das Minus 4,69 Prozent.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der gesenkten Kursziele überwiegen die Kaufempfehlungen deutlich. Viele Analysten verweisen auf die werbefinanzierte Stufe von Netflix. Sie wächst kräftig und soll den Umsatz 2026 verdoppeln. Auch der starke freie Cashflow stützt das Anlegervertrauen.
Netflix hat ein 25 Milliarden Dollar schweres Aktienrückkaufprogramm aufgelegt.
Neue Features und Spiele
Das Unternehmen arbeitet an neuen Funktionen für die Nutzerbindung. Im Juli startet in Südkorea und Japan die Funktion „Clips“ – ein vertikaler Video-Feed mit Themenkollektionen.
Parallel baut Netflix sein Spielangebot aus. Eine Zusammenarbeit mit FIFA bringt ein exklusives Fußballspiel auf die Plattform – ohne Extrakosten für Abonnenten.
Ausblick
Der Konzern erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 12,25 Milliarden Dollar, ein Plus von 16 Prozent. Für das Gesamtjahr 2026 sind 50,7 bis 51,7 Milliarden Dollar angepeilt. Der technische Indikator RSI liegt bei 36,7 – die Aktie ist weder überkauft noch überverkauft. Am Ende des Monats endet das zweite Quartal. Dann folgen neue Zahlen. Sie werden zeigen, ob sich der operative Schwung in den Gewinnzahlen niederschlägt.
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