Netflix Aktie: Vier NFL-Spiele ab nächster Saison
Netflix verdoppelt Werbeeinnahmen und stockt NFL-Übertragungen auf. Analysten sehen Kurspotenzial für die Aktie.

Kurz zusammengefasst
- Werbeerlöse verdoppeln sich erneut
- Ausbau der NFL-Liveübertragungen
- Erstes NFL-Spiel in Australien
- Starke Analystenzuversicht für Aktie
Netflix tritt diese Woche in New York selbstbewusst auf. Bei den sogenannten Upfronts buhlen Medienkonzerne um milliardenschwere Werbebudgets. Der Streaming-Gigant bringt dafür zwei starke Argumente mit. Das Werbegeschäft wächst rasant und die Live-Sport-Offensive nimmt Form an.
Drei Jahre nach dem Start der werbefinanzierten Abos erntet Netflix die Früchte. Die Werbeeinnahmen dürften sich das zweite Jahr in Folge verdoppeln. Das Ziel: drei Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2026. In Ländern mit diesem Tarif wählen mittlerweile 60 Prozent der Neukunden die Werbe-Option.
Parallel dazu wächst der automatisierte Anzeigenverkauf. Dieser macht dank Partnern wie Amazon bereits fast die Hälfte des Werbegeschäfts aus.
Live-Sport als Wachstumstreiber
Um noch mehr Werbekunden anzulocken, weitet Netflix sein NFL-Paket deutlich aus. Ab der kommenden Saison überträgt der Konzern vier statt bisher zwei Spiele. Darunter fällt eine echte Premiere. Im September 2026 treffen die Los Angeles Rams und die San Francisco 49ers im australischen Melbourne aufeinander. Es ist das erste reguläre NFL-Saisonspiel auf diesem Kontinent. Ein Spiel am Abend vor Thanksgiving ergänzt das Portfolio.
Zusätzlich will Netflix die Übertragungsrechte für Weihnachten verlängern. Bisher zahlte der Streamingdienst rund 150 Millionen US-Dollar pro Jahr für zwei Feiertagsspiele. Dieser Vertrag läuft Ende des Jahres aus.
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Harter Wettbewerb und Behördenprüfungen
In New York trifft Netflix auf harte Konkurrenz. Auch Amazon, Disney und YouTube werben intensiv um die Budgets der Anzeigenkunden. Der Fokus liegt branchenweit auf Live-Events und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Anzeigengestaltung.
Die massiven Sport-Deals der Streaming-Anbieter rufen derweil die US-Behörden auf den Plan. Die Medienaufsicht FCC und das Justizministerium prüfen die Vergabe der NFL-Rechte genau. Bislang bremsen diese regulatorischen Fragen die Verhandlungen aber nicht.
An der Börse notierte die Netflix-Aktie zuletzt knapp unter 90 US-Dollar. Analysten sehen weiteres Potenzial. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 114 US-Dollar. Aktuell empfehlen 37 Experten das Papier zum Kauf. Niemand rät zum Verkauf. Die neuen NFL-Rechte untermauern diese Zuversicht. Sie liefern Netflix genau das exklusive Inventar, das für den nächsten Sprung bei den Werbeeinnahmen nötig ist.
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