Der weltgrößte Goldproduzent Newmont scheint einen strategischen Großangriff zu planen. Berichten zufolge bereitet das Unternehmen unter der neuen Führung ein feindliches Manöver vor, um die Kontrolle über das riesige „Nevada Gold Mines“-Joint-Venture zu erlangen – notfalls gegen den Willen des Partners Barrick Gold. Angesichts prall gefüllter Kassen und eines rekordhohen Goldpreises könnte dem Sektor eine gewaltige Machtverschiebung bevorstehen.
Die Strategie hinter dem Manöver
Treibende Kraft hinter den Spekulationen ist offenbar die neue CEO Natascha Viljoen, die seit dem 1. Januar 2026 im Amt ist. Marktbeobachter werten das potenzielle Vorgehen als Versuch, die vollständige Kontrolle über den Nevada-Distrikt zu gewinnen. Das Ziel: Synergien zu heben, die in der aktuellen Struktur mit geteilter Führung ungenutzt bleiben.
Newmonts Bilanz bietet für einen solchen Schritt den nötigen Spielraum. Mit nahezu null Nettoverschuldung und einem starken freien Cashflow ist der Konzern bestens aufgestellt. Beratern zufolge werden verschiedene Szenarien geprüft, die von einem Angebot für Barricks Anteil am Joint Venture bis hin zu einer kompletten Übernahme des Konkurrenten reichen.
Barrick in der Defensive
Die Gegenseite formiert sich bereits. Barrick Gold bereitet laut Insidern eine Verteidigungsstrategie vor, die unter dem internen Namen „NewCo“ läuft. Geplant ist offenbar der Börsengang einer neuen Einheit, in der die nordamerikanischen Vermögenswerte – einschließlich der Nevada-Anteile – gebündelt werden sollen.
Zusätzlich kompliziert wird die Lage durch den aktivistischen Investor Elliott Management, der Berichten zufolge eine Milliardenposition bei Barrick aufgebaut hat und auf Umstrukturierungen drängt. Diese Unruhe könnte Newmont als Hebel nutzen.
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Goldpreis liefert Rückenwind
Der Zeitpunkt für eine Konsolidierung ist nicht zufällig gewählt. Der Goldpreis notiert in Regionen von 4.600 bis 4.700 US-Dollar je Feinunze, was Übernahmen im Vergleich zur teuren Erschließung neuer Vorkommen attraktiv macht. Die Branche kämpft mit einer Krise bei der Erneuerung ihrer Reserven, da seit 2016 weniger als die Hälfte der geförderten Goldmenge durch neue Funde ersetzt wurde.
Die Newmont-Aktie spiegelt diese starke Marktstellung wider: Mit einem Schlusskurs von 114,30 US-Dollar notiert das Papier in direkter Reichweite zum 52-Wochen-Hoch und verzeichnete auf Jahressicht ein massives Plus von über 180 Prozent.
Blick auf den Februar
Die kommenden Wochen dürften für Anleger ereignisreich werden. Im Fokus steht der Februar 2026, wenn beide Unternehmen ihre Quartalszahlen vorlegen. Barrick wird sich voraussichtlich erklären müssen, ob der defensive Börsengang tatsächlich umgesetzt wird. Konkrete Einblicke in Newmonts finanzielle Feuerkraft gibt es am 19. Februar 2026, wenn das Unternehmen nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal präsentiert.
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