Newmont Aktie: Goldfieber erreicht Höhepunkt!
Newmont Mining vollendet tiefsten Schacht Australiens und profitiert von historischen Goldpreisen über 4.000 US-Dollar. Die Aktie zeigt nach 133 Prozent Jahresgewinn erste Gewinnmitnahmen.

Kurz zusammengefasst
- Goldpreis erreicht erstmals 4.000 US-Dollar
- Tiefster australischer Bergbauschacht fertiggestellt
- Jahresplus der Aktie bei über 133 Prozent
- Quartalszahlen am 23. Oktober erwartet
Der Goldpreis hat erstmals die historische Marke von 4.000 US-Dollar je Unze durchbrochen – ein Rekord, der die gesamte Bergbaubranche elektrisiert. Mitten in diesem Goldfieber kann Newmont Mining mit einem wichtigen operativen Meilenstein in Australien punkten. Doch was bedeutet das für die Aktie, die bereits über 100 Prozent Jahresgewinn eingefahren hat?
Tiefster Schacht Australiens vollendet
Newmont hat am Mittwoch die Fertigstellung der Tanami Expansion 2 (TE2) in der Goldmine im australischen Northern Territory bekannt gegeben. Der 1.460 Meter tiefe Schacht, dessen Betonauskleidung nun abgeschlossen ist, ist der tiefste seiner Art in ganz Australien.
Das Projekt verspricht beeindruckende Zahlen: Zwischen 150.000 und 200.000 Unzen Gold zusätzlich pro Jahr sollen künftig gefördert werden, während die Betriebskosten am Standort um rund 30 Prozent sinken. Nach der erfolgreichen Schachtentwicklung geht das Projekt nun in die nächste Phase der Ausrüstung über.
Rekord-Rally mit ersten Gewinnmitnahmen
Die Newmont-Aktie ist ein direkter Profiteur des Goldbooms: Mit einem Jahresgewinn von über 133 Prozent hat sie erst am Dienstag ein neues Allzeithoch bei 89,37 US-Dollar markiert. Am Mittwoch jedoch zeigten sich erste Gewinnmitnahmen – die Aktie eröffnete 1,7 Prozent schwächer bei 87,03 US-Dollar.
Entscheidender Test am 23. Oktober
Der wahre Lackmustest steht noch bevor: Am 23. Oktober nach US-Börsenschluss legt Newmont seine Quartalszahlen vor. Diese werden zeigen, wie gut das Unternehmen die Rekord-Goldpreise in konkrete Gewinne umsetzen kann. Mit dem operativen Erfolg in Australien im Rücken und dem anhaltenden Goldfieber dürften Anleger gespannt auf die Zahlen blicken – besonders vor dem Hintergrund des bevorstehenden Führungswechsels, wenn Natascha Viljoen zum Jahreswechsel die CEO-Position übernimmt.
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