Der Goldpreis hat erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze durchbrochen – und Newmont Mining profitiert massiv. Die Aktie des weltgrößten Goldproduzenten kletterte auf ein neues 52-Wochen-Hoch und gilt derzeit als am stärksten überkaufte Aktie an der Wall Street. Doch während die Rally beeindruckend ist, mehren sich auch Warnsignale.
Goldpreis auf Rekordjagd
Am Montag, 26. Januar 2026, übersprang der Spotpreis für Gold erstmals die historische Schwelle von 5.000 US-Dollar und erreichte 5.092,71 Dollar. Seit Jahresbeginn legte das Edelmetall bereits über 17 Prozent zu, nachdem es 2025 um 64 Prozent gestiegen war.
Die Treiber dieser beispiellosen Rally:
- Geopolitische Unsicherheit: Unkalkulierbare Entscheidungen der Trump-Regierung, darunter Zolldrohungen gegen europäische Verbündete, Kanada und Frankreich
- Zentralbank-Käufe: China kaufte im Dezember den vierzehnten Monat in Folge Gold
- ETF-Zuflüsse: Anhaltend hohe Nachfrage nach Gold-ETFs im gesamten Jahr 2025
- Schwacher Dollar: Ein fallender Dollar macht Gold für internationale Käufer attraktiver
Die Newmont-Aktie schloss am 23. Januar bei 124,31 Dollar und markierte im Tagesverlauf bei 124,64 Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Allein im Januar legte der Titel rund 23 Prozent zu.
Technische Warnsignale häufen sich
Analysen von CNBC Pro zeigen: Newmont weist derzeit extreme Überkauftsignale auf. Der 14-Tage-RSI liegt bei 82,3 – der höchste Wert aller Wall-Street-Aktien. Üblicherweise gilt ein RSI über 70 als Warnsignal für eine mögliche Korrektur.
Die Zahlen im Überblick: Die Marktkapitalisierung beträgt 137,6 Milliarden Dollar, das 52-Wochen-Tief lag bei 40,84 Dollar. Auf Jahressicht summiert sich das Plus auf etwa 183 Prozent.
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Barrick-Ausgliederung könnte Branche umkrempeln
Eine unerwartete Wendung: Die geplante Abspaltung der nordamerikanischen Vermögenswerte von Barrick Mining hängt von Newmonts Zustimmung ab. Dokumente belegen, dass Newmont ein Vorkaufsrecht auf Barricks Anteil an Nevada Gold Mines (NGM) besitzt – dem Hauptasset des Joint Ventures in Nordamerika.
Das ist bemerkenswert, denn noch vor wenigen Jahren versuchte Barrick, Newmont komplett zu übernehmen. Das nordamerikanische Geschäft wird auf rund 42 Milliarden Dollar geschätzt. Analysten erwarten, dass die neue Einheit mit einem Aufschlag zu den aktuellen kombinierten Bewertungen gehandelt werden könnte.
Quartalszahlen im Februar
Am 19. Februar 2026 präsentiert Newmont die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Das Unternehmen rechnet mit einer Produktion von etwa 1,415 Millionen Unzen im vierten Quartal und rund 5,9 Millionen Unzen für das Gesamtjahr.
Die Gewinnschätzungen wurden nach oben korrigiert: Der Konsens für 2025 liegt bei 6,32 Dollar je Aktie – ein Plus von 81,6 Prozent im Jahresvergleich. Newmont verfügt über eine Liquidität von 9,6 Milliarden Dollar und hat in den vergangenen zwei Jahren über 5,7 Milliarden Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet. Von der 6-Milliarden-Dollar-Rückkaufautorisierung wurden bereits 3,3 Milliarden Dollar umgesetzt.
UBS hält an ihrer Kaufempfehlung fest und erhöhte das Kursziel im Dezember 2025 von 105,50 auf 125 Dollar. Die Bank of America hob ihr Ziel auf 129 Dollar an, verwies dabei auf verstärkte makroökonomische Treiber für Gold. Der durchschnittliche Analystenkonsens liegt bei etwa 110,85 Dollar.
Branchenexperten von Metals Focus prognostizieren, dass der Goldpreis im Jahresverlauf auf rund 5.500 Dollar steigen könnte. Die Quartalszahlen Mitte Februar dürften zeigen, wie stark Newmont von der historischen Goldpreis-Rally tatsächlich profitiert.
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