Newmont Mining Aktie: Reguläre Geschäftsentwicklung

Der weltgrößte Goldproduzent verzeichnet trotz fundamentaler Rekordzahlen einen deutlichen Kurseinbruch, ausgelöst durch Gewinnmitnahmen und eine gesenkte Analystenbewertung.

Kurz zusammengefasst:
  • Stärkster Tagesverlust seit Wochen für Newmont-Aktie
  • Rekord-Cashflow und Gewinnüberschuss im Vorjahr
  • Produktionsrückgang für 2026 nach Minen-Zwischenfall
  • Gemischte Analystenmeinungen trotz positiver Langfristprognosen

Die Newmont-Aktie verlor am Dienstag acht Prozent – der stärkste Tagesrückgang seit Wochen. Auslöser war ein Rückgang des Goldpreises, gepaart mit einer gesenkten Analystenbewertung. Dabei steht der weltgrößte Goldproduzent fundamental auf Rekordniveau.

Gewinnmitnahmen nach starker Rally

Der Kurs fiel zeitweise auf 115,88 Dollar, während das Handelsvolumen um 38 Prozent über dem Durchschnitt lag. TD Securities senkte das Kursziel von 120 auf 118 Dollar und bestätigte die Hold-Einstufung. Die Schwäche im Edelmetallsektor erfasste auch Barrick Gold und Agnico Eagle Mines.

Newmont Mining

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Die Aktie hatte sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt – von 41,93 auf zwischenzeitlich 134,88 Dollar. Nach einer derart dynamischen Bewegung nutzten Anleger den schwächeren Goldpreis für Gewinnmitnahmen.

Rekordergebnis trifft auf gemischte Erwartungen

Mitte Februar hatte Newmont Zahlen vorgelegt, die einen neuen Unternehmensrekord markierten: 7,3 Milliarden Dollar freier Cashflow für 2025, davon 2,8 Milliarden allein im vierten Quartal. Das Unternehmen produzierte 5,9 Millionen Unzen Gold, baute Schulden in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar ab und schloss das Jahr mit einer Netto-Cash-Position ab.

Im vierten Quartal erzielte Newmont 2,52 Dollar Gewinn je Aktie – deutlich über der Analystenschätzung von 1,81 Dollar. Der Umsatz lag bei 6,82 Milliarden Dollar, verglichen mit einer Erwartung von 6,18 Milliarden.

Nur Tage vor dem Kursrutsch hatte die Investmentbank Bernstein das Rating auf Outperform angehoben und ein Kursziel von 157 Dollar ausgegeben. Die Analysten rechnen mit einem Goldpreis von 4.800 Dollar je Unze für 2026 und 6.100 Dollar für 2030. Auf dieser Basis erhöhte Bernstein die EBITDA-Prognose für Newmont um 26 Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar.

Produktionsrückgang für 2026 erwartet

Für das laufende Jahr kalkuliert das Unternehmen mit 5,3 Millionen Unzen Gold – ein Rückgang von sieben Prozent. Belastend wirkt ein Zwischenfall: Im Dezember 2025 beschädigten Buschfeuer kritische Wasserinfrastruktur in der australischen Boddington-Mine. Die Anlage läuft seither mit reduzierter Kapazität, was im ersten Quartal 2026 zu einem Ausfall von rund 60.000 Unzen führen dürfte.

Etwa 52 Prozent der Jahresproduktion werden im zweiten Halbjahr erwartet, getragen von den Minen Boddington, Tanami, Lihir und Cerro Negro. Für letztere hat Newmont eine Expansion im Volumen von 800 Millionen Dollar über sechs Jahre angekündigt.

Die nächsten Quartalszahlen werden am 23. April 2026 veröffentlicht. Anleger dürften dann besonders auf Updates zur Boddington-Mine und zur argentinischen Expansion achten.

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