Die weltgrößte Goldminengesellschaft zieht wieder die Aufmerksamkeit der Analysten auf sich. Bernstein hat die Aktie heute von „Market-Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft und das Kursziel deutlich von 121 auf 157 Dollar angehoben. Der Grund: drastisch erhöhte langfristige Goldpreisprognosen.
Das Investmenthaus hebt seine Goldpreiserwartungen massiv an – auf 4.800 Dollar je Unze für 2026 und sogar 6.100 Dollar für 2030. Zum Vergleich: Der Goldpreis notiert aktuell bei rund 3.000 Dollar. Die Analysten begründen ihre bullische Haltung mit einem neuen Bewertungsmodell, das die Nettogoldnachfrage von Zentralbanken und börsengehandelten Fonds berücksichtigt.
Zentralbanken treiben Nachfrage
Die Grundlage für den optimistischen Ausblick liefert eine aktuelle Umfrage unter 73 Zentralbanken. Das Ergebnis ist eindeutig: 95 Prozent der befragten Notenbanken erwarten steigende globale Goldreserven im kommenden Jahr. 43 Prozent planen, ihre eigenen Bestände aufzustocken. Auf Fünfjahressicht rechnen 76 Prozent mit einem höheren Goldanteil in ihren Reserven – während parallel 73 Prozent einen sinkenden Dollar-Anteil prognostizieren.
Diese Entwicklung hat bereits 2022 Fahrt aufgenommen, nachdem Russland vom SWIFT-System ausgeschlossen wurde. Seitdem kaufen Zentralbanken verstärkt Gold als Absicherung gegen geopolitische Risiken. Hinzu kommen ETF-Zuflüsse, die stark an Veränderungen der Realzinsen gekoppelt sind.
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EBITDA-Prognose steigt um 26 Prozent
Für Newmont Mining bedeutet das steigende Preisdeck konkret: Bernstein erhöht die EBITDA-Schätzung für das Unternehmen um 26 Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar. Die Aktie biete damit klaren Hebel auf die zu erwartende Goldpreisrallye, so die Analysten.
Zusätzliche Kurstreiber sieht Bernstein in der neuen Konzernchefin und ihrer Agenda für 2026. Auch die Guidance des Unternehmens lasse Spielraum, um einen prognostizierten hohen einstelligen Produktionsrückgang zu übertreffen. Das Bewertungsmultiplikator wurde von 6,5 auf 6,75 im Verhältnis EV zu EBITDA angehoben – angewendet auf die EBITDA-Schätzung für 2027.
Die Zahlen zum Jahresabschluss 2025, die am 19. Februar veröffentlicht wurden, zeigen bereits finanzielle Stärke. Steigende Goldpreise haben dem Konzern trotz operativer Herausforderungen ordentlichen Rückenwind verschafft. Strategische Investitionen und regionale Ausbauprojekte bleiben im Fokus der Unternehmensführung.
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