Nexus Uranium Aktie: Forest Service entscheidet im Juni
Nexus Uranium schließt fünftägige Anhörung zur Bohrgenehmigung ab. Aktie fällt weiter, Entscheidung des Forest Service im Juni erwartet.

Kurz zusammengefasst
- Anhörung in South Dakota beendet
- Entscheidung über Bohrungen steht aus
- Aktienkurs seit Jahresbeginn stark gefallen
- Portfolio-Umstrukturierung mit neuen Projekten
Fünf Tage Anhörung, ein offenes Ergebnis — und eine Aktie, die seit Jahresbeginn rund 62 Prozent ihres Wertes verloren hat. Für Nexus Uranium Corp. war die vergangene Woche eine der wichtigsten in der Unternehmensgeschichte, auch wenn die entscheidende Antwort noch aussteht.
Anhörung in South Dakota abgeschlossen
Vom 18. bis 22. Mai 2026 befasste sich das South Dakota Board of Minerals and Environment im Mueller Civic Center in Hot Springs mit dem Explorationsgenehmigungsantrag (EXNI 453) für das Chord-Projekt. Fünf Tage lang diskutierten Regulatoren, Unternehmensvertreter und Bürger über geplante Erkundungsbohrungen nahe Craven Canyon — mit besonderem Fokus auf mögliche Auswirkungen auf lokale Grundwasservorkommen. Die Sitzungen verliefen teils kontrovers. Eine Entscheidung des Bundesstaates steht noch aus.
Das Chord-Projekt ist das Kernasset des Unternehmens. Es weist eine abgeleitete Ressource von 2,75 Millionen Pfund U₃O₈ aus. Parallel zur staatlichen Prüfung läuft beim U.S. Forest Service die Bewertung des bundesbehördlichen Teils des Bohrantrags — eine Entscheidung wird für Juni 2026 erwartet.
Technische Führung und Portfolioumstrukturierung
Um die komplexen ISR-Genehmigungsverfahren (In-Situ Recovery) zu navigieren, hat Nexus Uranium seinen Beirat verstärkt. Mark Hollenbeck, Ingenieur mit Hintergrund an der South Dakota School of Mines and Technology, soll künftig Community-Engagement und ESG-Initiativen leiten. Hinzu kommt ein bereits eingereichter FAST-41-Antrag, der die Koordination zwischen Bundesbehörden verbessern und den Genehmigungsprozess beschleunigen soll.
Beim Assetportfolio hat das Unternehmen zuletzt umgeschichtet. Sieben hochgradige Uranvorkommen im Arizona Strip wurden akquiriert — einem der bedeutendsten Breccia-Pipe-Distrikte der USA. Das Utah-Projekt Wray Mesa wurde für 105.000 US-Dollar verkauft, was nicht-verwässerndes Kapital für laufende Explorationsarbeiten in South Dakota und Wyoming freisetzt. Ende März 2026 verfügte das Unternehmen über ein Working Capital von rund 2,5 Millionen CAD bei einer Marktkapitalisierung von knapp 20 Millionen CAD.
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Kursentwicklung spiegelt Unsicherheit
An der Frankfurter Börse schloss die Aktie am Freitag bei 0,47 Euro — ein Tagesverlust von gut 7 Prozent. Über die vergangenen zwölf Monate hat sich das Bild deutlich eingetrübt: Vom 52-Wochen-Hoch bei 1,83 Euro im Januar 2026 ist der Kurs inzwischen mehr als 74 Prozent entfernt. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 0,63 Euro, der aktuelle Kurs rund 25 Prozent darunter.
Das regulatorische Umfeld bleibt dabei ein wichtiger Faktor. Der „One Big Beautiful Bill Act“ von 2025 hat die Förderung heimischer Uranversorgungsketten zur politischen Priorität erklärt — ein potenzieller Rückenwind, der bislang noch nicht in der Kursentwicklung ankommt.
Die Entscheidung des U.S. Forest Service im Juni wird zeigen, ob das Chord-Projekt in die nächste Phase eintreten kann.
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