Nike: Stoneridge kauft 73.021 Aktien
Nike-Aktie fällt auf Niveau von 2012, während Stoneridge Investment Partners sein Engagement drastisch erhöht. Analysten sehen Erholungspotenzial.

Kurz zusammengefasst
- Neues 52-Wochen-Tief erreicht
- Stoneridge kauft 73.000 Aktien zu
- Analysten-Konsens lautet auf Halten
- Hohe Dividendenrendite von 3,9 Prozent
Die Aktie von Nike hat ein neues 52-Wochen-Tief erreicht. In Frankfurt notiert der Titel bei 35,96 Euro – das sind 33 Prozent weniger als zum Jahresstart und 47 Prozent unter dem Hoch vom Juli 2025. Genau in dieser Phase stockt ein institutioneller Investor massiv auf.
Institutioneller Investor greift zu
Stoneridge Investment Partners hat sein Nike-Engagement binnen weniger Monate drastisch ausgeweitet. Laut jüngster Pflichtmeldung kaufte die Beteiligungsgesellschaft 73.021 zusätzliche Aktien – eine Steigerung um mehr als das Zwölffache. Der Gesamtbestand liegt nun bei knapp 79.000 Aktien, bewertet mit rund 5 Millionen US-Dollar.
Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Sportartikelkonzern auf dem Niveau von 2012 notiert. Der jüngste Rutsch unter die Marke von 42 Dollar in den USA markierte ein 12-Jahres-Tief.
Analysten bleiben vorsichtig
Die Wall Street zeigt sich gespalten. Von 36 Analysten raten 16 zum Kauf, 18 zum Halten und zwei zum Verkauf. Der Konsens lautet „Hold“. Das durchschnittliche Kursziel von 62,04 Dollar signalisiert allerdings ein Aufwärtspotenzial von über 45 Prozent.
Sanford C. Bernstein bekräftigt die „Buy“-Einstufung. Die Begründung: Nikes Strategie, verstärkt zum vollen Preis zu verkaufen und weniger auf Rabattaktionen zu setzen, könnte die Margen im Laufe des Jahres deutlich verbessern.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nike?
Dividende und Restrukturierung als Rückhalt
Eine Konstante für Langfristanleger bleibt die Dividende. Der Vorstand hat für das laufende Quartal eine Ausschüttung von 0,41 Dollar je Aktie beschlossen. Es ist das 24. Jahr in Folge mit einer Erhöhung. Bei aktuellen Kursen entspricht das einer Rendite von rund 3,9 Prozent – weit über dem historischen Durchschnitt. Die Zahlung ist für Juli angekündigt.
Parallel läuft der Konzernumbau. 1.400 Stellen sollen vor allem in der Technologie und den globalen Operationen wegfallen – Teil der „Win Now“-Strategie von CEO Elliott Hill. Finanzvorstand Matthew Friend warnt, dass die Trendwende nicht linear verlaufen werde. Immerhin: Die Bilanz ist mit rund 8,1 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln robust.
Der Turnaround braucht Zeit. Die Quartalszahlen im Juli werden zeigen, ob Nikes neue Preisstrategie greift und ob sich die China-Sorgen bestätigen. Bis dahin bleibt die Aktie ein riskantes, aber mit hoher Dividende unterlegtes Erholungsspiel.
Nike-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nike-Analyse vom 18. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Nike-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nike-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nike: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...