Nikkei 225: Banken bremsen den Index

Der japanische Leitindex notiert trotz US-Rekorden leichter. Banken und SoftBank drücken, während Technologiekomponenten und Autowerte zulegen.

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Nikkei 225 Aktie (KI-generiertes Symbolbild)
Symbolbild, KI-generiert

Kurz zusammengefasst

  • Nikkei 225 knapp unter 65.000 Punkten
  • SoftBank und Banken mit deutlichen Verlusten
  • Technologiekomponentenhersteller legen kräftig zu
  • Schwacher Yen stützt Exporteure wie Toyota

Knapp unterhalb der 65.000-Punkte-Marke pendelt der Nikkei 225 an diesem Donnerstag — und das trotz freundlicher Vorgaben aus New York. Der Schein trügt: Unter der Oberfläche sehen die Vorzeichen für einzelne Schwergewichte deutlich schlechter aus.

SoftBank und Banken unter Druck

Der Leitindex notiert mit einem Minus von rund 0,13 Prozent bei gut 64.916 Punkten — nach einem Tief von 64.468 Punkten am Vormittag. Das klingt nach einer ruhigen Sitzung, ist es aber nicht unbedingt. SoftBank Group verliert fast 4 Prozent, was den Index spürbar belastet. Im Bankensektor zeigen Mizuho Financial, Sumitomo Mitsui Financial und Mitsubishi UFJ Financial jeweils Verluste von rund 2 Prozent.

Das steht im Kontrast zu den gestrigen US-Börsen: Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 schlossen allesamt auf neuen Rekordhochs — wenn auch nur mit minimalen Zuwächsen.

Technologiebauteile gegen den Trend

Bemerkenswert ist die Zweiteilung im Technologiesektor. Während Advantest und Screen Holdings je rund 1 Prozent nachgeben und Tokyo Electron knapp im Minus liegt, schießen Taiyo Yuden um mehr als 11 Prozent nach oben. Murata Manufacturing legt fast 7 Prozent zu, Omron und TDK gewinnen je mehr als 4 Prozent. Die Komponentenhersteller entwickeln sich also klar besser als die Chip-Ausrüster.

Auf der Verliererseite fällt Fuji Electric mit einem Minus von fast 8 Prozent besonders auf, gefolgt von Sumitomo Metal Mining mit mehr als 5 Prozent Verlust.

Yen und globales Umfeld

Gegenläufigen Rückhalt liefern die Automobilwerte: Toyota und Honda legen je rund 1 Prozent zu. Der Yen handelt im Bereich von 159 je Dollar — ein Niveau, das Exporteure grundsätzlich begünstigt.

Etwas Rückenwind kommt auch vom Ölmarkt: Der Preis für US-Rohöl fiel gestern kräftig, da Investoren auf eine mögliche diplomatische Lösung im US-Iran-Konflikt setzen. Niedrigere Energiepreise entlasten die importabhängige japanische Wirtschaft. Für Donnerstag stehen noch Japans Wohnbaustart-Daten für März auf dem Programm — erwartet wird eine Erholung nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat. Ob die Zahlen dem Markt einen zusätzlichen Impuls geben, wird sich noch im Handelsverlauf zeigen.

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Nikkei 225 Index

57.434,77 PKT

– 3.643,13 PKT -5,96 %
KGV —
Sektor —
Div.-Rendite —
Marktkapitalisierung —
ISIN: XC0009692440

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