Nio Aktie: Alarmstufe Rot?

Nios Fahrzeugauslieferungen sinken im Juli deutlich um 16%, während das Unternehmen mit der Firefly-Marke in Europa expandiert. Die Aktie reagiert mit Kursverlusten.

Kurz zusammengefasst:
  • Starker Rückgang der Auslieferungen um 16%
  • Onvo-Submarke übertrifft erstmals Hauptmarke
  • Firefly-Start in Europa ab August
  • Aktie verliert bis zu 7,6%

Der chinesische Elektroauto-Hersteller Nio gerät immer stärker unter Druck. Die jüngsten Auslieferungszahlen für Juli zeigen einen deutlichen Rückschlag – und stellen die viel gepriesene Multi-Marken-Strategie des Unternehmens auf den Prüfstand. Kann die geplante Europa-Offensive die Wende bringen?

Auslieferungen brechen ein

Die Alarmglocken schrillen bei Investoren: Nio lieferte im Juli nur noch 21.017 Fahrzeuge aus – ein starker Rückgang um 16% gegenüber dem Vormonat. Zwar liegt die Zahl noch leicht über dem Vorjahreswert (+2,5%), doch der Einbruch der Dynamik schockte die Märkte. Die Aktie verlor in Hongkong zeitweise bis zu 7,6%.

Nio

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Die Aufschlüsselung zeigt gemischte Signale:

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  • Nio-Hauptmarke: 12.675 Fahrzeuge
  • Onvo-Submarke: 5.976 Fahrzeuge
  • Firefly: 2.366 Fahrzeuge

Interessant: Erstmals übertraf Onvo wöchentlich die Hauptmarke bei den Versicherungszulassungen. Das neue L90-SUV landete sogar unter den Top-3 der großen SUVs in China. Doch diese Erfolge konnten den Gesamtrückgang nicht kompensieren.

Europa als Rettungsanker?

Nio setzt nun auf internationale Expansion. Ab 14. August startet die Firefly-Marke in Norwegen und den Niederlanden – als Premium-Kompaktwagen im Wettbewerb mit Mini und Smart. Weitere europäische Märkte sollen folgen:

  • 2025: Österreich, Ungarn
  • 2026: Belgien, Luxemburg, Polen

Doch die entscheidende Frage bleibt: Reicht das, um die Sorgen um die Nachfrage in der Heimat China zu zerstreuen? Die nächsten Auslieferungszahlen werden zeigen, ob Juli nur ein Ausrutscher war – oder der Beginn eines gefährlichen Trends.

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