Nordex Aktie: Auftrag aus Schweden

Der Windturbinenhersteller Nordex liefert 27 Anlagen für einen schwedischen Windpark und sichert sich einen bis zu 25 Jahre laufenden Premium-Servicevertrag. Der Auftrag folgt auf einen Rekord-Auftragseingang.

Kurz zusammengefasst:
  • Lieferung von 27 Turbinen für Windpark in Dalarna
  • Langfristiger Servicevertrag mit bis zu 25 Jahren Laufzeit
  • Auftrag folgt auf Rekord-Auftragseingang von 10,2 GW
  • Aktienkurs erreicht aktuell 52-Wochen-Hoch

Nordex liefert für OX2 einen neuen Windpark in Schweden – und diesmal steckt der eigentliche Wert nicht nur in den 189 Megawatt. Spannend ist vor allem der bis zu 25 Jahre laufende Premium-Servicevertrag, der die Zusammenarbeit langfristig absichern soll. Doch wie stark schlägt sich der volle Auftragszettel am Ende auch in der Profitabilität nieder?

Schweden-Projekt: 189 MW für „Fageråsen“

Der Windturbinenhersteller hat am Montag eine Vereinbarung mit dem schwedischen Projektentwickler OX2 gemeldet. Konkret geht es um die Lieferung und Errichtung von 27 Anlagen des Typs N163/6.X für den Windpark „Fageråsen“ in der Region Dalarna.

Nordex

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Die Turbinen werden als Kaltklimavariante ausgeliefert und mit einem „Advanced Anti-Icing-System“ ausgestattet. Ziel: auch unter harten Winterbedingungen eine möglichst stabile Stromproduktion. Die Errichtung soll 2027 starten, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 geplant.

Die wichtigsten Fakten zum Auftrag:
Kunde: OX2
Projekt: Windpark „Fageråsen“ (Dalarna, Schweden)
Gesamtkapazität: 189 MW
Lieferumfang: 27 Turbinen N163/6.X
Technik: Kaltklimavariante + Advanced Anti-Icing-System
Service: Premium-Servicevertrag bis zu 25 Jahre
Zeitplan: Bau ab 2027, Inbetriebnahme Anfang 2028

Servicevertrag: Mehr als nur Turbinenverkauf

Zum Paket gehört ein Premium-Servicevertrag mit einer Laufzeit von bis zu 25 Jahren. Er soll eine auf der Produktion basierende Verfügbarkeitsgarantie abdecken. Für Nordex ist das strategisch wichtig: Solche Servicevereinbarungen sorgen typischerweise für planbarere Erlöse über viele Jahre und stärken die Bindung zum Kunden – in diesem Fall ausdrücklich in der nordischen Region.

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Einordnung: Rekord-Auftragseingang – Blick auf den 26. Februar

Der Schweden-Deal passt in ein Bild, das Nordex zuletzt selbst als stark beschrieben hat: Für 2025 meldete das Unternehmen im Januar einen Rekord-Auftragseingang von 10,2 Gigawatt, ein Plus von 22,5% gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage komme insbesondere aus den europäischen Kernmärkten.

An der Börse spiegelt sich die positive Nachrichtenlage ebenfalls wider: Der Kurs schloss gestern bei 34,92 Euro – das war zugleich das 52-Wochen-Hoch.

Der nächste wichtige Termin ist bereits gesetzt: Am 26. Februar 2026 will Nordex die vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 vorlegen. Dann wird sich zeigen, wie viel der starken Auftragsdynamik tatsächlich in der Ergebnisentwicklung angekommen ist.

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