Nordex Aktie: Erfreuliche Neuausrichtung!
Nordex verdoppelt seine EBITDA-Marge und hebt die Jahresprognose deutlich an. Die Aktie erreicht daraufhin ein neues Jahreshoch mit fast 10 Prozent Kursgewinn.

Kurz zusammengefasst
- EBITDA-Marge steigt auf 7,5-8,5 Prozent
- Aktie notiert mit fast 10 Prozent Plus
- Verdopplung der Quartalsprofitabilität
- Service-Sparte übertrifft Erwartungen
Die Nordex Aktie explodiert förmlich nach einer dramatischen Prognoseanpassung. Der Windkraftanlagen-Hersteller hebt seine EBITDA-Marge-Prognose für 2025 massiv von 5,0-7,0 Prozent auf 7,5-8,5 Prozent an. Die Börse reagiert prompt: Die Aktie schnellt auf ein neues Jahreshoch von 25,92 Euro und notiert aktuell mit einem Plus von 9,9 Prozent bei 25,76 Euro.
Verdopplung der Profitabilität schockt Märkte
Die Zahlen des dritten Quartals sprechen eine klare Sprache: Das Q3-EBITDA katapultierte sich auf 136 Millionen Euro bei einer Marge von 8,0 Prozent. Im Vorjahresquartal waren es lediglich 72 Millionen Euro bei 4,3 Prozent Marge. Eine glatte Verdopplung der Profitabilität binnen Jahresfrist.
Bemerkenswert dabei: Die Quartalsumsätze blieben mit 1,706 Milliarden Euro nahezu stabil gegenüber 1,671 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Margensteigerung resultiert somit primär aus operativen Verbesserungen, nicht aus Volumenwachstum.
Die Erfolgsfaktoren auf einen Blick:
• Stabile Lieferkettenbedingungen
• Disziplinierte Preisgestaltung
• Starke Service-Margen
• Solide Projektabwicklung
• Schnellere Service-Erholung als erwartet
Service-Sparte überrascht positiv
Die Service-Sparte entwickelt sich deutlich dynamischer als antizipiert. Bessere Ausführung und reduzierte Liquiditätsschäden treiben die Service-Margen nach oben. Das Management bewertet diese Verbesserung als nachhaltig.
Gleichzeitig generierte Nordex im dritten Quartal einen soliden freien Cash Flow. Die Jahressumme beläuft sich bereits auf 298 Millionen Euro, wobei auch im vierten Quartal ein positiver freier Cash Flow erwartet wird.
Türkei-Problematik überschattet Erfolg
Doch nicht alles verläuft reibungslos. Projektterminmischungen und lieferantenbedingte Verzögerungen, insbesondere in der Türkei, beeinflussen die Umsatzrealisierung. Die komplexe Situation dort könnte sich auf 2026 auswirken, ist jedoch in der 2025er-Prognose bereits eingepreist.
Die vollständigen Q3-Ergebnisse werden am 4. November veröffentlicht. Alle anderen Prognoselelemente bleiben unverändert, einschließlich der erwarteten Umsätze von 7,4 bis 7,9 Milliarden Euro.
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