Nordex gewinnt einen weiteren Großauftrag im Heimatmarkt – und liefert damit einen konkreten Beleg für die operative Stärke nach einem Rekordjahr. Für einen Windpark in Hessen liefert der Konzern acht Turbinen samt 20-jährigem Premium-Servicevertrag. Genau diese langfristigen Wartungsverträge gelten als Schlüssel für planbare Margen.
Details zum Hessen-Projekt
Qualitas Energy Deutschland beauftragt Nordex mit der Lieferung und Installation von acht N163/6.X-Turbinen für den Windpark „Wippershainer Höhe“ nahe Bad Hersfeld. Die Anlagen entstehen auf 164 Meter hohen Hybridtürmen und kommen auf eine Gesamtleistung von 56 Megawatt.
Die Installation beginnt im Sommer 2027, die Inbetriebnahme ist für Ende 2027 vorgesehen. Das Projekt ist Teil eines über 3-Gigawatt-Portfolios von Qualitas Energy in Deutschland.
Der langfristige Wartungsvertrag über 20 Jahre ist dabei mehr als eine Beigabe zum Turbinengeschäft. Das Servicegeschäft zeichnet sich durch hohe Margen und wiederkehrende Einnahmen aus – ein wirksamer Puffer gegen zyklische Schwankungen im Projektgeschäft. Die konsequente Kopplung von Neuaufträgen mit Servicekomponenten trägt entscheidend zur aktuellen Ergebnisverbesserung bei.
Fundament aus einem Rekordjahr
Die operative Marge hat sich 2025 mehr als verdoppelt: von 4,1 auf 8,4 Prozent. Der Umsatz erreichte rund 7,6 Milliarden Euro, der Auftragsbestand wuchs auf 16,1 Milliarden Euro. Allein im vierten Quartal sicherte sich Nordex Bestellungen über knapp 3,6 Gigawatt – 9,2 Prozent über dem Vorjahreswert und der höchste Auftragseingang in der Unternehmensgeschichte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nordex?
Ambitionierte Ziele für 2026
Für das laufende Jahr peilt das Management einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an – ein Wachstum von bis zu 19 Prozent. Die EBITDA-Marge soll im Korridor von 8 bis 11 Prozent liegen. Mittelfristig strebt Nordex eine Marge von 10 bis 12 Prozent an.
Eine weitere Premiere: Erstmals in der über 30-jährigen Börsengeschichte führt Nordex eine Ausschüttungspolitik ein. Ab 2027 plant der Konzern eine Mindestausschüttung von 50 Millionen Euro pro Jahr – als Dividende oder Aktienrückkauf. Die Verzögerung bis 2027 resultiert aus deutschen HGB-Regeln, wonach ausschüttungsfähige Gewinne im Einzelabschluss erst 2026 anfallen.
Am 27. April folgt der Quartalsbericht, der erste konkrete Anhaltspunkte zur Erreichbarkeit der Jahresziele liefern wird.
Nordex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nordex-Analyse vom 6. März liefert die Antwort:
Die neusten Nordex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nordex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nordex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
