Nordex liefert zum Jahreswechsel gleich mehrere starke Signale: Ein historischer Auftragsrekord für 2025, stabile Verkaufspreise und neue Großbestellungen schon im Januar. Dazu kommt Rückenwind aus dem Heimatmarkt. Kann das hohe Tempo auch in den kommenden Quartalen gehalten werden?
2025 bringt Rekordaufträge – Preise bleiben stabil
Der Windturbinen-Hersteller hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Auftragseingang von 10.214 MW abgeschlossen. Das sind +22,5% gegenüber dem Vorjahr (8.336 MW). Besonders das Schlussquartal trug dazu bei: Im Q4/2025 sammelte Nordex 3.552 MW ein, rund +9,2% im Jahresvergleich.
Auffällig ist dabei: Das Wachstum kam nicht über Preiszugeständnisse. Der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP) blieb laut Unternehmen stabil – 0,91 Mio. Euro pro MW im Gesamtjahr und 0,89 Mio. Euro pro MW im vierten Quartal. Der Auftragswert des Q4 lag bei 3.175 Mio. Euro (Vorjahr: 2.889 Mio. Euro).
Im Schlussquartal bestellten Kunden zudem 577 Turbinen für Projekte in 12 Ländern. Als Hauptmärkte nannte Nordex Deutschland, Kanada und Frankreich.
Wichtige Fakten im Überblick:
– Auftragseingang 2025: 10.214 MW (+22,5%)
– Q4/2025 Auftragseingang: 3.552 MW
– Q4/2025 Auftragswert: 3.175 Mio. €
– ASP 2025: 0,91 Mio. €/MW (Q4: 0,89 Mio. €/MW)
Deutschland als Schaufenster: Marktführerschaft bestätigt
Auch operativ konnte Nordex im Heimatmarkt punkten. Für 2025 meldete das Unternehmen, dass es in Deutschland für mehr als 31% der neu ans Netz angeschlossenen Onshore-Windturbinen (in MW) stand. Laut Daten der Fachagentur Windenergie an Land war Nordex mit 285 installierten und in Betrieb genommenen Turbinen zum zweiten Jahr in Folge Marktführer.
Die installierte Gesamtkapazität von Nordex in Deutschland lag bei rund 1.647 MW, bei Gesamtinstallationen von 5.232,5 MW.
Januar startet mit Großaufträgen – Aktie nahe Jahreshoch
Der Auftragsfluss riss zum Jahresauftakt nicht ab. Anfang Januar folgten Bestellungen aus mehreren Märkten:
– Kanada (5. Januar 2026): 508 MW für 73 Turbinen, erstmals inklusive N175/6.X; Lieferung 2027/2028
– Deutschland (6. Januar 2026): UKA ordert 33 Turbinen (Typ N175/6.X) über 224,4 MW plus 20-jährigen Premium-Service-Vertrag
– Spanien (8. Januar 2026): Mehrere Aufträge über 38 Turbinen mit 245,8 MW für Projekte in vier Provinzen
Am Markt spiegelt sich die positive Nachrichtenlage zumindest in der größeren Perspektive wider: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 33,80 Euro. Damit notiert die Aktie nur 1,69% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 34,38 Euro (28.01.2026). Auf 12-Monats-Sicht steht ein Plus von 198,06%.
Konkret wird es als Nächstes mit dem Zahlenwerk: Am 26. Februar 2026 veröffentlicht Nordex den Geschäftsbericht 2025 – dort wird sich zeigen, wie sich der Rekord-Auftragseingang und die stabilen Preise im Gesamtbild des Jahres niederschlagen.
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