Nordex startet 2026 mit einem Paukenschlag – nein, stopp: mit handfesten Fakten. Der Windkraftanlagenbauer sicherte sich zum Jahresende einen Großauftrag über 508 Megawatt aus Kanada. Das Besondere daran: Erstmals kommen die leistungsstarken N175/6.X-Turbinen in Nordamerika zum Einsatz. Die Aktie durchbrach daraufhin die 30-Euro-Marke.
Die wichtigsten Fakten:
– 73 Windenergieanlagen für insgesamt 508 MW gesichert
– Erster N175-Verkaufserfolg in Kanada (Marktpremiere)
– Installation für 2027/2028 geplant
– Geschätzter Auftragswert: 450-500 Millionen Euro
– Langfristige Wartungsverträge inklusive
Technologie-Offensive im Schwachwind-Segment
Der Deal umfasst nicht nur bewährte N163-Modelle, sondern vor allem die neue N175-Generation. Diese Turbinen sind speziell für Schwachwindstandorte konzipiert und sollen die Stromgestehungskosten deutlich senken. Ein entscheidendes Detail: Alle Anlagen werden als „Cold Climate“-Varianten mit Nordex‘ „Advanced Anti-Icing System“ ausgestattet. In kanadischen Wintern verhindert diese Technologie Ertragsausfälle durch Vereisung – ein wichtiges Verkaufsargument gegen Wettbewerber wie Vestas oder GE Vernova.
Manav Sharma, CEO North America bei Nordex, betont die Relevanz der N175-Einführung für die Kostenoptimierung der Kunden. Das Unternehmen positioniert sich damit gezielt im lukrativen 6-MW-Segment des nordamerikanischen Marktes.
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Auftragspolster wächst weiter
Mit einem geschätzten Volumen von 450 bis 500 Millionen Euro macht der Kanada-Deal etwa 6-7 Prozent eines typischen Quartalsumsatzes aus. Zwar wird der Auftrag erst in den kommenden Jahren umsatzwirksam, doch er stärkt das Auftragspolster erheblich. Anleger erinnern sich: Im Oktober 2025 hob Nordex die EBITDA-Margenprognose auf 7,5 bis 8,5 Prozent an. Die anhaltende Nachfragedynamik untermauert diese positive Entwicklung.
Die Nordex-Aktie notierte gestern bei 31,36 Euro und liegt damit über 180 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 10,90 Euro. Der Durchbruch über die 30-Euro-Marke generiert charttechnisch ein Kaufsignal – vorausgesetzt, der Kurs bestätigt sich auf Tagesschlusskursbasis.
Was als Nächstes ansteht
Der Blick richtet sich nun auf die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal 2025. Analysten werden prüfen, ob die starke Marge aus Q3 Bestand hat und wie sich der Gesamtjahres-Auftragseingang darstellt. Die langfristigen Wartungsverträge aus dem Kanada-Deal sichern zudem wiederkehrende Umsätze in der Service-Sparte über Jahre hinweg.
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