Nordex Aktie: Nahe am Zehnjahreshoch
Der Windkraftanlagenbauer Nordex meldet im März Großaufträge über 575 MW und erhält positive Analysteneinschätzungen mit einem Kursziel von 50 Euro.

Kurz zusammengefasst
- Starker Auftragseingang im Heimatmarkt Deutschland
- Langfristige Serviceverträge stärken die Profitabilität
- Analysten sehen Aufwärtspotenzial von etwa zwölf Prozent
- Aktie notiert deutlich über dem Vorjahrestief
Über 575 Megawatt Auftragsvolumen allein im deutschen Markt im laufenden März — Nordex liefert derzeit eine bemerkenswerte Auftragsserie ab. Das Papier hält sich knapp unter seinem jüngsten Zehnjahreshoch und notiert rund 189 Prozent über dem Tief vom vergangenen April.
Aufträge aus Deutschland und Südosteuropa
Den Kern der Märzrally bilden Großaufträge auf dem Heimatmarkt. Projektentwickler wpd bestellte rund 280 MW, hinzu kommen 137 MW für Repowering-Vorhaben auf Fehmarn sowie weitere Bestellungen von Prowind, Qualitas Energy und Bürgerwindparks in Nordrhein-Westfalen. Die Nachfrage konzentriert sich auf die leistungsstarken Onshore-Turbinen der Typen N175/6.X und N163/5.X.
Am Montag kam ein weiterer Auftrag hinzu: Für den Windpark Jasikovo in den serbischen Karpaten liefert Nordex elf Turbinen mit einem Gesamtvolumen von 70 MW — inklusive 30-jährigem Servicevertrag. Solche Langzeitverträge stärken das margenstarke Service-Segment und machen einen wachsenden Teil der Erlöse planbar.
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Analysten mit einheitlichem Kursziel
Berenberg und Jefferies sehen den fairen Wert der Aktie uneingeschränkt bei jeweils 50,00 Euro — gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 44,62 Euro entspricht das einem Aufwärtspotenzial von rund zwölf Prozent. Beide Häuser verweisen auf die verbesserte Profitabilitätskurve und die starke Marktstellung bei erneuerbaren Energien.
Der Vorstand peilt für 2026 einen Konzernumsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an. Ob die Margenentwicklung mit dem hohen Auftragseingangs-Tempo mithalten kann, zeigt die Quartalsmitteilung zum ersten Jahresviertel — sie erscheint am 27. April 2026.
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