Nach einem Rekordjahr 2025 setzt der Windanlagenbauer Nordex seine operative Erfolgssträhne im Heimatmarkt nahtlos fort. Innerhalb weniger Tage sicherte sich das Unternehmen zwei signifikante Neuaufträge mit einer Gesamtleistung von knapp 330 Megawatt. Bemerkenswert ist dabei nicht nur das reine Anlagevolumen, sondern die strategische Verknüpfung mit lukrativen Langzeitverträgen.
Langzeitverträge sichern die Margen
Der langjährige Kunde wpd orderte zunächst 40 Turbinen für neun deutsche Projekte, kurz darauf folgte ein Abschluss über sieben Anlagen für einen Bürgerwindpark in Nordrhein-Westfalen. Der eigentliche Gewinntreiber dieser Vereinbarungen liegt in den fest zugesagten Premium-Serviceverträgen mit Laufzeiten von 15 bis 25 Jahren. Dieses margenstarke Wartungsgeschäft garantiert Nordex planbare, wiederkehrende Zahlungsströme und reduziert die Abhängigkeit von zyklischen Schwankungen im reinen Anlagenbau. Inzwischen betreut der Konzern weltweit knapp 14.000 Windturbinen unter solchen langfristigen Vereinbarungen.
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Rückenwind aus dem Rekordjahr
Die jüngsten Vertriebserfolge untermauern das starke Fundament aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. 2025 verzeichnete Nordex einen Rekordauftragseingang von 10,2 Gigawatt sowie eine verbesserte EBITDA-Marge von 8,4 Prozent. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich deutlich am Kapitalmarkt wider: Bei einem aktuellen Kurs von 42,76 Euro verbucht das Papier seit Jahresbeginn bereits ein beachtliches Plus von 42,25 Prozent. Für 2026 peilt das Management nun eine weitere Steigerung der Profitabilität an und stellt eine Marge von bis zu 11 Prozent in Aussicht.
Ab 2027 plant das Unternehmen zudem, jährlich mindestens 50 Millionen Euro über Dividenden oder Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückzuführen. Erste konkrete Hinweise, ob die ehrgeizigen Margenziele für das laufende Jahr realistisch sind, liefert Nordex am 27. April 2026 mit der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal.
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