Nordex Aktie: Vertrauensvorschuss genutzt!

Die Nordex-Aktie zeigt sich robust gegenüber einem technischen Vorfall, da Anleger auf ein erhöhtes Kursziel der Deutschen Bank und starke Auftragseingänge zum Jahresstart setzen.

Kurz zusammengefasst:
  • Deutsche Bank hebt Kursziel auf 34 Euro an
  • Starker Auftragseingang von über 660 Megawatt
  • Markt ignoriert technischen Vorfall in Bedburg
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

Negative Schlagzeilen über ein abgeknicktes Rotorblatt in Nordrhein-Westfalen hätten den Kurs belasten können. Doch die Aktie des Hamburger Turbinenbauers zeigt sich davon unbeeindruckt und klettert weiter nach oben. Anleger fokussieren sich stattdessen auf eine optimistische Analystenstudie und volle Auftragsbücher zum Jahresstart 2026.

  • Deutsche Bank: Kursziel auf 34 Euro angehoben.
  • Auftragsboom: Volumen der ersten Handelswoche übersteigt 660 Megawatt.
  • Momentum: Technische Probleme in Bedburg von Anlegern ignoriert.

Treibende Kraft hinter der aktuellen Kursstärke ist eine neue Einschätzung von Deutsche Bank Research. Analyst John Kim schraubte am gestrigen Donnerstag das Kursziel von 30 auf 34 Euro nach oben und bestätigte die Kaufempfehlung. Kim prognostiziert ein starkes viertes Quartal 2025 und geht davon aus, dass die Auftragseingänge die Markterwartungen deutlich übertreffen werden. Diese Zuversicht spiegelt sich im Kurs wider, der mit aktuell 32,38 Euro nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 33,32 Euro notiert.

Nordex

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Die positive Analystenmeinung wird durch die operative Entwicklung gestützt. Nordex meldete kürzlich neue Aufträge über insgesamt 246 Megawatt (MW) in Spanien, darunter ein Projekt für den unabhängigen Stromerzeuger Nadara. Zusammen mit zuvor gemeldeten Bestellungen aus Westeuropa summiert sich der Auftragseingang allein in der ersten Kalenderwoche 2026 auf über 660 MW. Besonders wertvoll für die langfristige Bilanz: Alle Verträge beinhalten Premium-Servicevereinbarungen, die wiederkehrende Umsätze sichern.

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Resilienz gegenüber negativen News

Bemerkenswert ist die Reaktion der Marktteilnehmer auf operative Rückschläge. Ein Vorfall im Windpark Bedburg am 7. und 8. Januar, bei dem ein Rotorblatt einer neuen Anlage abknickte und eine Sperrung der Autobahn A44 verursachte, hinterließ im Chart kaum Spuren. Während Nordex eine Taskforce zur Ursachenklärung einsetzte und Sabotage ausschloss, gewichten Investoren die Wachstumsperspektive offenbar höher als das Qualitätsrisiko.

Diese Robustheit unterscheidet Nordex derzeit von Wettbewerbern wie Vestas oder Ørsted, die stärker unter politischen Unsicherheiten in den USA und gestoppten Offshore-Projekten leiden. Die Konzentration auf den stabilen europäischen Onshore-Markt erweist sich als Vorteil. Mit einem Plus von 7,01 Prozent seit Jahresanfang bestätigt die Aktie ihren Status als einer der starken Performer im MDAX.

Der Fokus richtet sich nun auf die Bestätigung der Vorschusslorbeeren durch die finalen Zahlen für das vierte Quartal 2025. Sollten die Auftragseingänge die optimistischen Prognosen der Deutschen Bank erfüllen, könnte dies den Weg über die Marke von 33 Euro ebnen. Einziges Risiko bleibt die technische Aufklärung in Bedburg: Sollte sich der Vorfall als systematischer Serienfehler der N149-Plattform entpuppen, dürfte die aktuelle Euphorie einen Dämpfer erhalten.

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