Der Kupfermarkt rückt wieder ins Rampenlicht – und mit ihm Explorationswerte wie Northern Dynasty Minerals. Die Aktie hat in dieser Woche einen klaren Ausbruch über eine zentrale Chartmarke geschafft, unterstützt von einem neuen Branchenbericht zu drohenden Versorgungslücken. Spannend ist vor allem die Frage, wie stark dieser Mix aus Technik und Kupferstory den jüngsten Aufwärtstrend trägt.
Technischer Ausbruch über Langfristmarken
Am Freitag ging die Aktie bei 2,19 US‑Dollar aus dem Handel und liegt damit deutlich über wichtigen gleitenden Durchschnitten. Besonders der Abstand zur 200‑Tage-Linie springt ins Auge: Mit rund 1,27 US‑Dollar verläuft dieser langfristige Trendindikator inzwischen klar unter dem aktuellen Kurs, was in der Charttechnik häufig als Bestätigung eines übergeordneten Aufwärtstrends gewertet wird.
Auch kurzfristig zeigt sich Momentum. Der Titel hat in den vergangenen sieben Tagen um gut 12 % zugelegt, auf 30‑Tage-Sicht steht ein Plus von rund 29 %. Der Kurs notiert damit spürbar über dem 50‑Tage-Durchschnitt von 1,77 US‑Dollar. Der RSI von 61,9 signalisiert dabei zwar eine starke, aber noch nicht extrem überkaufte Situation. Nach dem Tief bei 0,55 US‑Dollar im Februar 2025 hat sich der Wert auf Sicht von zwölf Monaten um über 240 % erholt.
In Summe hat die Aktie mehrere technische Hürden hinter sich gelassen und handelt oberhalb aller gängigen Trendlinien (50, 100 und 200 Tage). Das verstärkt den Eindruck eines etablierten Aufwärtstrends, der zuletzt noch einmal an Dynamik gewonnen hat.
Kupferstudie liefert fundamentalen Rückenwind
Der technische Schub kommt nicht aus dem Nichts. Fundamentalseitig profitiert Northern Dynasty von einer neuen S&P‑Global‑Studie, die am 8. Januar veröffentlicht wurde. Die Untersuchung, unterstützt von Branchengrößen wie Rio Tinto und BHP sowie von Northern Dynasty selbst, zeichnet ein klares Bild: Die Welt steuert auf eine erhebliche Kupferlücke zu.
Kernpunkte der Studie:
- Beschleunigte Elektrifizierung durch Rechenzentren für Künstliche Intelligenz
- Höhere Verteidigungsausgaben
- Ausbau erneuerbarer Energien und Stromnetze
- Projektiertes Angebotsdefizit von rund 10 Millionen Tonnen Kupfer bis 2040, falls nicht massiv gegengesteuert wird
Für Northern Dynasty, das das großvolumige Pebble-Projekt kontrolliert, ist diese Makro-Erzählung zentral. Das Projekt gehört zu den größten unerschlossenen Kupfer-Gold-Molybdän-Silber-Vorkommen weltweit. Der Markt bewertet damit zunehmend das Szenario, dass große, bislang nicht entwickelte Lagerstätten künftig eine wichtigere Rolle spielen könnten, um die erwartete Versorgungslücke zu schließen.
Sektorlaune und Marktumfeld
Das Umfeld für Kupfer- und Industriemetallwerte ist derzeit freundlich. Der Sektor verzeichnet Zuflüsse, weil Investoren den „AI‑Effekt“ nun auch auf Rohstoffe übertragen: Rechenzentren, Stromnetze und Verteidigungsprogramme gelten als kupferintensive Wachstumstreiber.
Hinzu kommen Branchengerüchte über mögliche Übernahmen und Konsolidierungsschritte bei Schwergewichten wie Rio Tinto und Glencore. Diese Fantasie sorgt dafür, dass auch Explorations- und Entwicklungsunternehmen stärker in den Fokus rücken. Northern Dynasty sticht in diesem Umfeld vor allem durch die Größe seines Ressourcenpotenzials hervor und hat viele Wettbewerber in den letzten Monaten klar hinter sich gelassen.
Fazit: Trend bestätigt, Kupferstory im Rücken
Northern Dynasty startet ins Wochenende technisch klar im Vorteil: Der Kurs liegt deutlich über der 200‑Tage-Linie, alle relevanten Durchschnitte wurden nach oben durchbrochen, und die Performance der letzten Wochen unterstreicht das Momentum. Parallel liefert die S&P‑Global‑Studie zur absehbaren Kupferknappheit eine fundamentale Erzählung, die das Interesse an großen Projekten wie Pebble verstärkt. Für die weitere Entwicklung dürften nun vor allem neue Studien, regulatorische Entscheidungen rund um das Projekt und die allgemeine Stimmung im Kupfersektor den Takt vorgeben.
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