NuScale Power hat einen entscheidenden Schritt bei der Vermarktung seiner Small Modular Reactor (SMR)-Technologie gemacht. Rumänien hat die finale Investitionsentscheidung für das erste europäische NuScale-SMR-Kraftwerk offiziell bestätigt. Gelingt dem Unternehmen damit der kommerzielle Durchbruch auf dem europäischen Energiemarkt?
Expansion in den europäischen Markt
Das Projekt in Rumänien beginnt zunächst mit dem Bau einer einzelnen SMR-Einheit. Diese soll als Referenzmodell für einen umfassenderen Plan dienen, der insgesamt sechs solcher Reaktoren vorsieht. Für NuScale Power bietet diese erste Phase die Gelegenheit, die Bau-, Lizenzierungs- und Betriebsfähigkeit der Technologie unter realen Bedingungen in der Europäischen Union nachzuweisen.
Ein Erfolg in Rumänien könnte die weltweite Wahrnehmung der SMR-Modelle maßgeblich beeinflussen und die Akzeptanz dieser Form der Kernenergie steigern. Marktbeobachter werten die Entscheidung als wichtiges Signal für den geplanten Ausbau fortschrittlicher Energielösungen in der Region.
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KI-Innovation und rechtliche Belastungen
Parallel zur geografischen Expansion treibt das Unternehmen technologische Neuerungen voran. In Zusammenarbeit mit dem Oak Ridge National Laboratory untersucht NuScale Power den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) beim Management von Kernbrennstoffen. Ziel ist es, die Betriebseffizienz künftiger SMR-Flotten durch eine automatisierte Steuerung über mehrere Reaktoren hinweg zu optimieren.
Überschattet wird die operative Entwicklung jedoch von juristischen Auseinandersetzungen. Gegen die NuScale Power Corporation wurde eine Sammelklage eingereicht. Den Klägern zufolge soll das Unternehmen zwischen Mai und November des vergangenen Jahres gegen US-Wertpapiergesetze verstoßen haben. Im Kern geht es um mutmaßlich fehlerhafte Offenlegungen im Rahmen des Securities Exchange Act.
Der Fokus liegt in den kommenden Monaten auf dem Baubeginn in Rumänien und der weiteren Klärung der rechtlichen Vorwürfe. Die Fortschritte bei der KI-gestützten Brennstoffverwaltung werden zudem zeigen, ob das Unternehmen die Betriebskosten seiner Technologie langfristig senken kann.
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