Nvidia: 50 Millionen für Legal-AI-Startup Legora
Nvidia investiert in Legal-AI, verzeichnet hohe Chip-Preise in China und holt einen neuen Finanzvorstand von Intel.

Kurz zusammengefasst
- Beteiligung an Legal-AI-Startup
- B300-Chip-Preis in China verdoppelt
- Neuer Finanzchef von Intel
- Aktie erholt sich nach OpenAI-Sorgen
Nvidia hat eine unruhige Woche hinter sich — und trotzdem zeigt der Kurs nach oben. Während OpenAI-Wachstumssorgen den Sektor kurz unter Druck setzten, meldet das Unternehmen gleich drei relevante Entwicklungen auf einmal.
Einstieg bei Legal-AI-Startup Legora
Am 30. April bestätigten Nvidia und Atlassian ihre Beteiligung an einer 50-Millionen-Dollar-Erweiterung der Series-D-Runde des Legal-AI-Startups Legora. Die Gesamtbewertung der Plattform klettert damit auf 5,6 Milliarden Dollar. Legora automatisiert juristische Analyse und Dokumentenverarbeitung — ein Bereich, in dem Nvidia seine Infrastruktur als Fundament für spezialisierte KI-Agenten positionieren will.
Das Muster dahinter ist klar: Nvidia investiert gezielt in Softwareanbieter, die auf Nvidias Rechenbeschleuniger aufbauen. So sichert sich der Konzern langfristige Nachfrage für seine Hardware.
B300-Chips in China fast doppelt so teuer
Parallel dazu zeigt sich, wie knapp Nvidias Hardware bleibt. In China hat sich der Preis für einen einzelnen B300-Chip der „Blackwell“-Architektur nahezu verdoppelt — auf rund 7 Millionen Yuan pro Einheit. Hintergrund: Chinesische Technologieunternehmen suchen weiterhin nach Hochleistungs-GPUs, während Behörden gleichzeitig inoffizielle Schmuggelnetzwerke stärker verfolgen. Das treibt die Preise auf dem verbliebenen Markt nach oben.
Diese Preissetzungsmacht ist bemerkenswert — trotz US-Exportbeschränkungen bleibt die Nachfrage nach Nvidias Chips in China strukturell hoch.
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Neuer Finanzchef kommt von Intel
Auf der Personalseite holt Nvidia Erfahrung von außen. Scott Gawel, bislang bei Intel tätig, übernimmt ab dem 4. Mai 2026 die Position des Chief Accounting Officer. Sein Jahresgehalt liegt bei 800.000 Dollar. Hinzu kommen Aktienoptionen in Form von RSUs im Wert von rund 12,9 Millionen Dollar, die über vier Jahre vesten.
Kursrücksetzer durch OpenAI-Nachrichten
Kurz belastet wurde die Aktie Mitte der Woche durch Berichte, wonach OpenAI Ende 2025 bestimmte Nutzerwachstums- und Umsatzziele verfehlt haben soll. Das schürte Zweifel, ob die massiven KI-Infrastrukturausgaben der Branche schnell genug Rendite abwerfen. Nvidia-Aktien gaben zeitweise rund zwei Prozent nach.
Mittlerweile hat sich die Lage stabilisiert. Die Aktie notiert bei 179,42 Euro — knapp 19 Prozent über dem Stand vor 30 Tagen und damit deutlich über allen wichtigen gleitenden Durchschnitten. Für das laufende Jahrzehnt hält Nvidia an seinem Ziel fest: bis 2027 sollen Blackwell und die kommende Vera-Rubin-Plattform zusammen eine Billion Dollar kumulierten Umsatz einbringen.
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