Nvidia: $78-Milliarden-Test am 20. Mai
Starke Intel-Zahlen und KI-Boom treiben Nvidia auf neues Hoch. Analysten blicken gespannt auf die anstehenden Quartalsergebnisse im Mai.

Kurz zusammengefasst
- Intel-Ergebnisse beflügeln Nvidia-Kurs
- Großkunden dominieren Chip-Nachfrage
- Quartalszahlen am 20. Mai erwartet
- Moderate Bewertung trotz Kursrallye
Intel überrascht die Wall Street mit massiven Quartalszahlen. Davon profitiert ausgerechnet Nvidia. Ein starker Ausbau von Rechenzentren erfordert Prozessoren beider Hersteller. Dieser Nachfrageschub beflügelt den gesamten Chipsektor.
Intel übertraf im ersten Quartal die Umsatzprognosen deutlich. Wer Server-Prozessoren kauft, bestellt fast immer auch Grafikchips für KI-Anwendungen. Das treibt den Kurs. Auf Monatssicht legte die Nvidia-Aktie um rund 23 Prozent zu. Aktuell kostet das Papier 179,04 Euro und kratzt damit am 52-Wochen-Hoch.
Großkunden verdrängen KI-Startups
Am Markt zeigt sich eine klare Zweiteilung. Tech-Giganten wie Microsoft, Google und Meta sichern sich den Großteil der Nvidia-Chips. Sie bauen ihre eigenen Kapazitäten rasant aus. Kleinere KI-Startups gehen oft leer aus. Sie kämpfen mit langen Wartezeiten und hohen Preisen.
Diese Konzentration sichert Nvidia verlässliche Einnahmen. Kurz gesagt: ein Risiko für kleine Entwickler, ein Vorteil für den Chipdesigner. Die großen Cloud-Anbieter beschleunigen ihre Investitionen vor der nächsten Berichtssaison weiter.
Hohe Erwartungen an die Quartalszahlen
Am 20. Mai legt Nvidia die Zahlen für das erste Geschäftsquartal vor. Das Management peilt einen Umsatz von rund 78 Milliarden US-Dollar an. Analysten blicken besonders auf das Segment der Rechenzentren. Hier liegt die Messlatte bei 71 Milliarden US-Dollar.
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Im Vorquartal wuchs der Umsatz bereits um 73 Prozent. Ein Sondereffekt aus dem Vorjahr erleichtert nun den Jahresvergleich. Damals belasteten US-Exportbeschränkungen für China die Bilanz.
Bewertung und Ausblick
Trotz des rasanten Wachstums bleibt die Bewertung moderat. Nvidia wird aktuell mit dem 24-fachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Konzerne wie Apple oder Costco weisen deutlich höhere Multiplikatoren auf. Investoren blicken bereits auf die zweite Jahreshälfte 2026. Dann startet die neue Rubin-Architektur.
Nvidia-Manager erwarten langfristig massive Investitionen in die globale Infrastruktur. Bis 2030 könnten die jährlichen Ausgaben für Rechenzentren auf über drei Billionen US-Dollar steigen. Der Aufbau dieser Anlagen dauert Jahre. Die Betreiber werden die passenden Nvidia-Chips erst deutlich später abrufen. Das sichert dem Konzern einen langen Wachstumszyklus. Die Wall Street bleibt entsprechend optimistisch. Die überwältigende Mehrheit der Analysten rät weiterhin zum Kauf der Aktie.
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