Nvidia Aktie: 20. Mai — Rückkauf-Ankündigung erwartet
Nvidia präsentiert Quartalsergebnisse mit Fokus auf Blackwell-Lieferungen, mögliche Aktienrückkäufe und die nächste Chip-Generation Rubin.
Kurz zusammengefasst
- Analyst erwartet neues Rückkaufprogramm
- Großinvestoren wie Bridgewater stocken auf
- Blackwell-Auslieferungen steigen deutlich
- Optionsmarkt sieht 8-10 Prozent Kurssprung
Nvidia geht mit einer ungewöhnlichen Mischung in die Zahlenwoche. Der KI-Chipzyklus bleibt stark, große Investoren kaufen zu, und die Bilanz könnte Raum für neue Kapitalrückflüsse bieten. Der Kurs spiegelt diese Hoffnung bereits deutlich. Kein Wunder, dass die Erwartungen hoch sind.
Rückkäufe rücken nach vorn
Analyst Jeff Pu von GF Securities hält es für möglich, dass Nvidia im Earnings Call am 20. Mai ein neues Rückkaufprogramm ankündigt. Am Ende des vorherigen Geschäftsquartals verfügte der Konzern noch über Rückkaufermächtigungen von rund 58,5 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow erreichte im zuletzt berichteten Quartal 34,9 Milliarden Dollar.
Das ist der Kern der aktuellen Debatte. Nvidia kann zwei Geschichten erzählen: Der KI-Zyklus läuft weiter, und die Bilanz bietet Spielraum für Kapitalrückflüsse. Ein größeres Rückkaufprogramm würde die Bewertung nicht automatisch rechtfertigen, könnte aber den Markt zusätzlich stützen.
Große Investoren stocken auf
Auch institutionelle Käufe liefern Rückenwind für die Stimmung. Bridgewater Associates von Ray Dalio stockte um 827.798 Aktien auf, Soros Fund Management um 407.530 Aktien. Tiger Global kaufte eine weitere Million Aktien.
Solche Bewegungen ersetzen keine Ergebnisse. Sie zeigen aber, dass einige große Adressen weiter auf die Dauer des KI-Infrastrukturzyklus setzen. Das ist wichtig, weil Nvidia nicht mehr nur an Wachstum gemessen wird. Der Markt achtet stärker darauf, wie verlässlich dieses Wachstum bleibt.
Blackwell, Rubin und Feynman
Beim aktuellen Blackwell-Hochlauf rechnen Analysten mit zusätzlichen Auslieferungen von 150.000 bis 200.000 Einheiten gegenüber dem Vorquartal. Damit bleibt die Lieferkette ein zentraler Prüfpunkt für die kommenden Zahlen.
Der Blick reicht bereits weiter. Die Rubin-Plattform soll die Kosten für Inferenz-Token gegenüber Blackwell um den Faktor zehn senken. Außerdem steht eine speziell auf Inferenz ausgerichtete GPU im Raum, die möglicherweise den Namen Feynman trägt.
Aktuell notiert die Aktie im europäischen Handel bei 190,04 Euro, knapp unter dem jüngsten Hoch von 201,05 Euro. Trotz des heutigen Minus von 1,99 Prozent bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt.
Der Optionsmarkt preist rund um die Zahlen eine Kursbewegung von etwa 8 bis 10 Prozent ein. Das zeigt, wie viel Erwartung bereits im Kurs steckt.
Beim Umsatz liegt der Konsens bei rund 78 Milliarden Dollar, beim bereinigten Gewinn je Aktie bei 1,77 Dollar. Am Mittwochabend zählen deshalb drei Punkte: Blackwell-Lieferungen, Ausblick auf die nächste Chipgeneration und jede konkrete Aussage zu möglichen Rückkäufen.
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