Nvidia Aktie: 2,1 Milliarden für IREN-Partnerschaft
Nvidia sichert sich mit Milliardeninvestitionen und Partnerschaften die Kontrolle über die globale KI-Infrastruktur. Die Aktie erreicht ein neues Hoch.

Kurz zusammengefasst
- Milliarden-Deal mit Rechenzentrumsbetreiber IREN
- Über 40 Milliarden Dollar Kapitalzusagen
- Neue Software zur GPU-Überwachung
- Aktie auf 52-Wochen-Hoch gestiegen
Mehr als 40 Milliarden US-Dollar in nur vier Monaten. Nvidia baut seine Macht über die globale KI-Infrastruktur massiv aus. Der Chipkonzern investiert nicht nur in Start-ups. Er sichert sich jetzt auch gigantische Stromkapazitäten für kommende Rechenzentren.
Milliarden-Deal mit IREN
Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist eine neue Partnerschaft mit dem Rechenzentrumsbetreiber IREN. Beide Unternehmen planen den Aufbau einer KI-Infrastruktur mit bis zu fünf Gigawatt Leistung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem texanischen Sweetwater-Campus von IREN.
Nvidia erhält vertraglich das Recht auf bis zu 30 Millionen IREN-Aktien. Der vereinbarte Preis liegt bei 70 US-Dollar je Papier. Das entspricht einem potenziellen Investitionsvolumen von rund 2,1 Milliarden US-Dollar.
Parallel dazu schlossen die Partner einen milliardenschweren Cloud-Service-Vertrag ab. IREN wird an seinem Standort in Childress neue Blackwell-Systeme installieren.
Das 40-Milliarden-Dollar-Netzwerk
Der Deal mit IREN reiht sich in eine beispiellose Ausgabenwelle ein. Nvidia hat im laufenden Jahr bereits über 40 Milliarden US-Dollar an Kapital zugesagt. CEO Jensen Huang setzt dabei nicht auf einen einzigen Gewinner. Er investiert breit in das gesamte Ökosystem.
Das Ziel: Die physische Infrastruktur der KI-Ära soll auf Nvidia-Standards basieren.
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Neben der 30 Milliarden US-Dollar schweren Beteiligung an OpenAI fließen weitere Gelder in Partnerunternehmen:
- Corning: Bis zu 3,2 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der US-Produktion von optischen Verbindungen.
- Netzwerktechnik: Jeweils rund zwei Milliarden US-Dollar für Marvell Technology, Lumentum und Coherent.
- Cloud-Infrastruktur: Beteiligungen von zwei Milliarden US-Dollar an CoreWeave und der Nebius Group.
Neben Kapital liefert Nvidia auch neue Werkzeuge. Seit Montag ist der Dienst „NVIDIA Fleet Intelligence“ verfügbar. Die kostenlose Software überwacht den Zustand und Stromverbrauch von großen GPU-Clustern in Echtzeit.
Rekordhoch vor Quartalszahlen
Die Börse honoriert diesen strategischen Ausbau. Die Nvidia-Aktie markierte am Montag mit 186,24 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von zwölf Monaten steht damit ein sattes Kursplus von 68 Prozent auf der Anzeigetafel.
Analysten der Großbank UBS bestätigten kürzlich ihre Kaufempfehlung. Sie riefen ein Kursziel von 245 US-Dollar aus. Die Experten verweisen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Hardware.
Am 20. Mai 2026 legt Nvidia seine Zahlen für das erste Quartal vor. Investoren erhoffen sich dann konkrete Details zum Produktionshochlauf der neuen Blackwell-Chips.
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