Nvidia Aktie: KI-Imperium wächst

Der Chipkonzern stärkt sein KI-Imperium mit Milliardeninvestitionen in CoreWeave und einer möglichen OpenAI-Beteiligung, während er gleichzeitig in autonomes Fahren und Klimaforschung expandiert.

Kurz zusammengefasst:
  • Zwei Milliarden Dollar für KI-Cloud-Anbieter CoreWeave
  • Mögliche Kapitalbeteiligung an OpenAI im Gespräch
  • Plattform für autonome Fahrzeuge mit Mercedes und Uber
  • Starke Umsatzprognose für aktuelles Quartal

Nvidia ruht sich nicht auf seinen bisherigen Erfolgen aus, sondern zündet die nächste Stufe seiner Expansionsstrategie. Der Chip-Gigant investiert Milliarden in die Infrastrukturpartner CoreWeave sowie möglicherweise OpenAI und weitet gleichzeitig seine Aktivitäten im Automobilsektor aus. Während die Aktie zum Start des Jahres 2026 eine leichte Atempause einlegt, zeigen diese Schritte, wie aggressiv das Unternehmen seine Marktdominanz über die reine Hardware hinaus absichern will.

Milliarden für die Infrastruktur

Ein zentraler Baustein der aktuellen Offensive ist die vertiefte Partnerschaft mit dem Cloud-Anbieter CoreWeave. Nvidia investiert 2 Milliarden US-Dollar in Stammaktien des Unternehmens, um den Bau sogenannter „KI-Fabriken“ zu beschleunigen. Dieser Schritt verdeutlicht den weiterhin enormen globalen Bedarf an spezialisierter Rechenkapazität für künstliche Intelligenz.

Nvidia

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Parallel dazu verdichten sich Berichte über ein geplantes Engagement bei OpenAI. Nvidia soll sich in fortgeschrittenen Gesprächen befinden, um an der Seite von Microsoft und Amazon in den Schöpfer von ChatGPT zu investieren. Diese Kapitalbeteiligung würde Nvidias Position im wettbewerbsintensiven Markt für hochmoderne KI-Modelle weiter festigen.

Vom Robotaxi bis zur Klimaforschung

Abseits der klassischen Rechenzentren treibt der Konzern seine Diversifizierung voran. Gemeinsam mit Mercedes-Benz und Uber arbeitet Nvidia an einer globalen Plattform für autonomes Fahren und Robotaxi-Dienste. Ziel ist es, die Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge massentauglich zu machen.

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Auch im wissenschaftlichen Bereich positioniert sich das Unternehmen neu: Mit „Earth-2“ wurde eine offene Plattform für KI-gestützte Wetter- und Klimavorhersagen vorgestellt. Diese Software soll Regierungen und Wissenschaftlern präzisere Daten liefern und demonstriert die Anwendungsbreite der Nvidia-Technologie jenseits von Chatbots und Bildgeneratoren.

Blick auf die Zahlen

Diese strategischen Weichenstellungen erfolgen vor dem Hintergrund einer weiterhin starken Umsatzprognose. Für das vierte Geschäftsquartal 2026 stellt das Management Einnahmen von knapp 65 Milliarden US-Dollar in Aussicht. An der Börse spiegelt sich die langfristige Zuversicht nach dem starken Lauf der letzten zwölf Monate (+56 %) aktuell in einer Konsolidierung wider; seit Jahresbeginn notiert das Papier leicht im Minus (-0,81 %).

Anleger richten ihren Fokus nun auf den 25. Februar 2026. An diesem Mittwoch wird Nvidia die finalen Ergebnisse für das abgelaufene Quartal und das Gesamtjahr präsentieren und dürfte dabei weitere Details zur Integration der neuen Partnerschaften in das operative Geschäft liefern.

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