Nvidia Aktie: Milliarden-Comeback in China?

Nvidia plant die Auslieferung von KI-Chips nach China ab Februar 2026, wobei Bestellungen über zwei Millionen Einheiten vorliegen. Die endgültige Genehmigung durch chinesische Behörden steht jedoch noch aus.

Kurz zusammengefasst:
  • Massive Bestellungen chinesischer Tech-Konzerne
  • Regulatorische Freigabe durch Peking noch offen
  • Produktionsausbau bei Partner TSMC geplant
  • Aktie nahe 52-Wochen-Hoch vor Quartalszahlen

Nvidia plant die große Rückkehr auf den chinesischen Markt und bereitet sich Berichten zufolge darauf vor, ab Mitte Februar 2026 den leistungsstarken H200-Chip auszuliefern. Das Auftragsvolumen ist gigantisch: Chinesische Technologiekonzerne haben bereits mehr als zwei Millionen Einheiten bestellt, was einem potenziellen Umsatzvolumen von rund 54 Milliarden US-Dollar entspricht. Doch während die Logistik hochfährt, bleibt eine entscheidende politische Hürde bestehen.

Wettlauf gegen die Nachfrage

Der KI-Marktführer steht vor einer logistischen Herausforderung. Um die massive Nachfrage aus China zu bedienen, hat Nvidia seinen Fertigungspartner TSMC angewiesen, die Produktionskapazitäten ab dem zweiten Quartal 2026 deutlich auszubauen. Aktuell befinden sich lediglich 700.000 Einheiten des H200 im Bestand – viel zu wenig für die vorliegenden Bestellungen.

Nvidia

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Allein der TikTok-Mutterkonzern ByteDance plant für das Jahr 2026 Investitionen in Höhe von rund 100 Milliarden Yuan für Nvidia-Chips. Mit einem angesetzten Preis von etwa 27.000 US-Dollar pro Chip liegt das offizielle Angebot rund 15 Prozent unter den Preisen, die derzeit auf dem Graumarkt aufgerufen werden.

Peking als Zünglein an der Waage

Die größte Unbekannte in dieser Rechnung ist die regulatorische Freigabe durch China. Zwar hat US-Präsident Trump im Dezember den Export unter Auflage einer 25-prozentigen Gebühr genehmigt und damit das strikte Verbot der Vorgängerregierung gekippt, doch Peking zögert noch mit der Importerlaubnis.

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Chinesische Behörden befürchten, dass der uneingeschränkte Zugang zu führenden US-Chips die Entwicklung der heimischen Halbleiterindustrie verlangsamen könnte. Marktbeobachter berichten von Diskussionen über eine mögliche Koppelung: Der Kauf von Nvidia-Chips könnte daran gebunden werden, gleichzeitig eine bestimmte Quote an heimischen Produkten abzunehmen.

Fokus auf CES und Quartalszahlen

An der Börse wird die Entwicklung aufmerksam verfolgt. Die Aktie notiert nach einer starken Rallye von über 22 Prozent in den letzten 30 Tagen nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 190,53 US-Dollar. Kurzfristig richtet sich der Fokus nun auf die CES in Las Vegas. Am morgigen Montag, dem 5. Januar, wird CEO Jensen Huang seine Keynote halten, von der sich Investoren neue Impulse zur KI-Roadmap erhoffen.

Die wirkliche Bewährungsprobe folgt jedoch am 25. Februar mit den Quartalszahlen. Bis dahin dürfte sich auch klären, ob der geplante Lieferstart der H200-Chips nach China realisiert werden kann oder ob regulatorische Eingriffe die Umsatzfantasie vorerst dämpfen.

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