Nvidia: Oklo-Partnerschaft für Kernkraft-Infrastruktur
Der Abstand zwischen Nvidia und Alphabet schrumpft auf wenige Milliarden. Vor den Quartalszahlen am 20. Mai investiert Nvidia in Atomkraft für Rechenzentren.

Kurz zusammengefasst
- Alphabet holt bei Marktkapitalisierung auf
- Nvidia verliert nach OpenAI-Bericht an Wert
- Einstieg in kleine Kernreaktoren für Rechenzentren
- Quartalszahlen am 20. Mai mit Spannung erwartet
Nvidia schwächelt, während Alphabet massiv aufholt. Der Abstand bei der Marktkapitalisierung schrumpft rasant. Vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen am 20. Mai sichert sich der Chipkonzern nun strategisch ab. Nvidia investiert direkt in die Energieversorgung der Zukunft.
Das Rennen der Tech-Giganten
Ein Bericht des Wall Street Journal schickte die Nvidia-Aktie kürzlich auf Talfahrt. Demnach verfehlte der Partner OpenAI interne Umsatzziele. Nvidia verlor daraufhin in zwei Tagen mehr als sechs Prozent an Wert. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 4,82 Billionen US-Dollar.
Alphabet glänzte hingegen mit starken Quartalszahlen. Der Umsatz der Google Cloud überstieg 20 Milliarden US-Dollar. Die Aktie sprang um zehn Prozent nach oben. Damit hob der Suchmaschinenkonzern seinen Börsenwert auf über 4,6 Billionen US-Dollar.
Der Abstand schmilzt. Optionshändler sehen eine Wahrscheinlichkeit von 53 Prozent, dass Alphabet Nvidia bis Mitte Mai überholt. Parallel dazu beobachten Investoren die wachsende Konkurrenz genau. Amazon verzeichnet eine hohe Nachfrage nach eigenen Chips. Google verkauft seine maßgeschneiderten Prozessoren nun direkt an Kunden.
Bisher spürt Nvidia keinen Nachfrageeinbruch. Die Profitabilität bleibt mit einer Bruttomarge von 71 Prozent extrem hoch. Die operative Marge liegt bei starken 60 Prozent.
Strategischer Einstieg in die Atomkraft
Abseits des Wettbewerbs baut Nvidia seine Infrastruktur aus. Der Konzern kooperiert mit dem Energieunternehmen Oklo und dem Los Alamos National Laboratory. Das Ziel: kleine modulare Kernreaktoren für Rechenzentren. Nvidia nutzt seine KI-Modelle, um das Design der Reaktoren zu beschleunigen.
Die Partner wollen auch die Validierung von nuklearen Brennstoffen durch KI verbessern. Nvidia verfolgt damit eine klare vertikale Integration. Der Konzern sichert sich den Zugang zu Strom, um seine Rechenleistung langfristig zu schützen.
Ausblick auf den 20. Mai
Am 20. Mai präsentiert Nvidia die Ergebnisse für das erste Quartal. Das Management stellt einen Umsatz von rund 78 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Diese Prognose klammert das chinesische Geschäft mit Rechenzentren komplett aus. Analysten erwarten im Schnitt ein Umsatzwachstum von 79 Prozent.
Die Erwartungen sind enorm hoch. Historisch gesehen fiel die Nvidia-Aktie nach den meisten jüngsten Quartalsberichten. Der durchschnittliche Kursverlust lag dabei bei drei Prozent. Der Optionsmarkt preist für Ende Mai dennoch eine Kursbewegung von bis zu zehn Prozent ein.
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 4. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 4. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...