Nvidia: Samsung startet HBM4E-Samples im Mai
Samsung drängt mit schnellerer HBM4E-Entwicklung zu Nvidia. SK hynix dominiert noch, doch der Wettbewerb um KI-Speicher verschärft sich.

Kurz zusammengefasst
- Erste HBM4E-Muster im Mai
- Neue Kupfertechnik senkt Hitze
- SK hynix hält Nvidia-Aufträge
- Nvidia-Umsatz steigt auf Rekordniveau
Im Hintergrund von Nvidias KI-Erfolg tobt ein harter Kampf. Es geht um die nächste Generation von Speicherchips. Samsung will den Rückstand auf Marktführer SK hynix aufholen. Der südkoreanische Konzern drückt beim neuen HBM4E-Speicher massiv aufs Tempo.
Schneller zur Serienreife
Schon im Mai will Samsung erste Muster fertigen. Die Logik-Chips kommen aus der eigenen Foundry. Danach kombiniert die Speichersparte sie mit DRAM. Nach internen Tests gehen die fertigen Muster direkt an Nvidia. Das Ziel: Die Chips müssen die strenge Validierung bestehen.
Die technischen Anforderungen sind enorm. Samsungs HBM4E liefert 4,0 Terabyte Bandbreite pro Sekunde. Um die Hitzeentwicklung zu kontrollieren, nutzt das Unternehmen eine neue Kupferverbindungstechnik. Diese senkt den Wärmewiderstand um über 20 Prozent. Ein wichtiger Schritt für immer dichter gepackte KI-Systeme.
SK hynix verteidigt die Spitze
Bisher dominiert SK hynix das Feld. Der Konkurrent hält bereits rund zwei Drittel der Nvidia-Aufträge für die kommende Vera-Rubin-Plattform. Diese neue KI-Architektur rollt Nvidia in der zweiten Jahreshälfte 2026 aus. Große Cloud-Anbieter wie AWS und Google Cloud stehen schon als erste Abnehmer fest.
Samsung will einen erneuten Rückstand wie beim Vorgänger HBM3E unbedingt vermeiden. Die Südkoreaner müssen beweisen, dass ihr früherer Prototyp schnell in die Massenproduktion gehen kann.
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Rekordzahlen stützen den Kurs
Die immense Nachfrage nach KI-Hardware treibt Nvidias Zahlen weiter an. Im vierten Quartal stieg der Umsatz auf 68,1 Milliarden US-Dollar. Auf Jahressicht bedeutet das ein Plus von 73 Prozent.
An der Börse spiegelt sich dieses Wachstum wider. Die Nvidia-Aktie notiert aktuell bei 172,20 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Gewinn von gut 90 Prozent auf der Anzeigetafel. Das Rekordhoch von knapp 180 Euro aus dem vergangenen November bleibt damit in direkter Schlagdistanz.
Für Nvidia-Aktionäre ist der Wettkampf der Zulieferer eine gute Nachricht. Eine breitere Lieferantenbasis für Speicherchips senkt das Klumpenrisiko in der Lieferkette. In den kommenden Wochen entscheidet sich nun Samsungs Position. Bestehen die HBM4E-Muster die internen Tests, winkt ein lukrativer Langzeitvertrag mit dem wichtigsten KI-Konzern der Welt.
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