OHB Aktie: Vorstoß zum Mond
Der Raumfahrtkonzern OHB SE gründet eine Tochtergesellschaft für Mondinfrastruktur und baut seine Pläne auf einem Rekord-Auftragsbestand und starken Jahreszahlen auf.

Kurz zusammengefasst
- Gründung der European Moonport Company
- Rekord-Auftragsbestand von 3,2 Milliarden Euro
- Umsatz und EBIT 2025 deutlich gestiegen
- Beteiligung an ESA-Mondlander und NASA-Gateway
Auf dem aktuell laufenden Munich Space Summit rückt bei der OHB SE ein Thema abseits der klassischen Verteidigungsdebatten in den Vordergrund. Mit der Gründung der „European Moonport Company“ positioniert sich der Bremer Raumfahrtkonzern für den Aufbau einer lunaren Infrastruktur. Diese strategische Erweiterung stützt sich auf ein historisches Auftragspolster.
Infrastruktur für die Mondwirtschaft
Gemeinsam mit Munich Airport International arbeitet OHB an einem Konzept für eine zentrale Start- und Landeanlage auf der Mondoberfläche. Dieser sogenannte Moonport soll künftig als Knotenpunkt für Logistikflüge und bemannte Raumfahrzeuge dienen. Die neue Tochtergesellschaft mit Sitz im bayerischen Oberpfaffenhofen bündelt dafür die entsprechenden Aktivitäten des Konzerns.
Die Pläne basieren auf konkreten Vorarbeiten im Rahmen europäischer Missionen. OHB liefert bereits Subsysteme für den geplanten ESA-Mondlander Argonaut, dessen erster Start für 2031 vorgesehen ist. Gleichzeitig agiert das Unternehmen als Subunternehmer für das ESPRIT-Modul der NASA-Raumstation Lunar Gateway.
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Rekordzahlen stützen die Expansion
Das finanzielle Fundament für diese langfristigen Projekte erweist sich als äußerst robust. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 steigerte das Unternehmen den Gesamtumsatz um 21 Prozent auf rund 1,25 Milliarden Euro. Gleichzeitig kletterte das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) um 17 Prozent auf 84 Millionen Euro und übertraf damit die eigene Rentabilitätsprognose.
Besonders der feste Auftragsbestand von knapp 3,2 Milliarden Euro markiert einen neuen Höchstwert und sichert die Auslastung für die kommenden Jahre. Den größten Anteil daran trägt das Kernsegment Space Systems mit 2,51 Milliarden Euro. Angesichts der Zahlen plant der Vorstand eine unveränderte Dividende von 0,60 Euro je Anteilsschein.
Flankiert wird die operative Entwicklung von einem soliden politischen Umfeld. Das verabschiedete Budget der europäischen Raumfahrtagentur ESA von 22,3 Milliarden Euro bis 2028 liefert der gesamten Branche Rückenwind. Den nächsten Einblick in die aktuelle Geschäftsentwicklung gewährt das Management am 7. Mai 2026 mit der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal.
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