OHB Aktie: Zwei-Milliarden-Ziel im Visier
Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB strebt mit einer industriellen Fertigungsumstellung und einem neuen Bündnis mit Rheinmetall ein Umsatzziel von über zwei Milliarden Euro an. Ein Rekord-Auftragsbestand bildet die Basis.

Kurz zusammengefasst
- Strategischer Wechsel von Manufaktur zu Serienfertigung
- Umsatzziel von über zwei Milliarden Euro bis 2028
- Rekord-Auftragsbestand von 3,2 Milliarden Euro
- Strategische Allianz mit Rheinmetall für Verteidigungsprojekte
Der Bremer Raumfahrtkonzern schaltet strategisch in den Angriffsmodus. Mit einer konsequenten Umstellung von der klassischen Manufaktur auf industrielle Serienfertigung will OHB den Umsatz bis zum Jahr 2028 auf über zwei Milliarden Euro treiben. Ein historischer Auftragsbestand und ein frisches Bündnis mit Rheinmetall liefern das handfeste Fundament für diese ehrgeizige Wachstumsstrategie.
Von der Manufaktur zur Serienfertigung
Um die stark wachsende Nachfrage nach europäischen Satelliten-Konstellationen zu bedienen, baut das Management die Produktion grundlegend um. Ausgehend von 1,25 Milliarden Euro Umsatz im abgelaufenen Jahr 2025 soll die Leistung in wenigen Jahren nahezu verdoppelt werden. Unterstützt vom Finanzinvestor KKR investiert das Unternehmen gezielt in die Automatisierung der Fertigungsprozesse.
Dieser Hebel soll sich zeitnah in der Profitabilität bemerkbar machen. Für das laufende Jahr 2026 peilt OHB bereits Erlöse von rund 1,4 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll dabei auf etwa 150 Millionen Euro klettern, was einer Zielmarge von elf Prozent entspricht.
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Rekord-Aufträge und Rheinmetall-Deal
Die Zuversicht der Bremer stützt sich auf ein prall gefülltes Orderbuch. Mit 3,2 Milliarden Euro markiert der Auftragsbestand einen neuen Höchstwert. Das starke Book-to-Bill-Verhältnis von über 1,5 zeigt deutlich, dass aktuell wesentlich mehr Aufträge hereinkommen als abgearbeitet werden. Neben zivilen Großprojekten wie der komplexen ESA-Mission LISA rückt dabei das militärische Geschäft zunehmend in den Mittelpunkt.
Erst am 20. März meldete OHB ein Fusionskontrollverfahren für ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Rheinmetall Digital GmbH an. Diese strategische Allianz zielt direkt auf kommende, großvolumige Satellitenprojekte der Bundeswehr ab und bündelt die Satellitenfertigung mit militärischer Systemintegration.
Die Kombination aus dem 3,2-Milliarden-Euro-Polster und der neuen Ausrichtung im Verteidigungssektor sichert die Auslastung des Konzerns auf Jahre. Mit dem klaren Fokus auf automatisierte Serienfertigung wandelt sich OHB vom reinen Projektentwickler zum industriellen Raumfahrt-Zulieferer – ein struktureller Wandel, der die angestrebte Verdopplung des Umsatzes bis 2028 fundamental untermauert.
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