OHB SE Aktie: Investment-Chancen zahlreich!

Der Raumfahrtkonzern OHB peilt einen Rüstungsauftrag im zweistelligen Milliardenbereich an und hat seine Umsatzziele deutlich angehoben. Das operative Geschäft läuft bereits auf Hochtouren.

Kurz zusammengefasst:
  • Konsortium für Bundeswehr-Satellitennetz im Wert von 10 Mrd. Euro
  • Auftragsbestand wuchs um 47 Prozent auf über 3,1 Mrd. Euro
  • Mittelfristziele für Umsatz und Marge deutlich erhöht
  • Erfolgreicher Erstflug der Ariane 64 stärkt Raketengeschäft

Ein gigantisches Rüstungsprojekt der Bundeswehr könnte die strategische Ausrichtung des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB nachhaltig prägen. Mit dem geplanten Satelliten-Netzwerk „SATCOMBw Stufe 4“ steht ein Auftragsvolumen von bis zu zehn Milliarden Euro im Raum. Gleichzeitig untermauern prall gefüllte Auftragsbücher und angehobene Mittelfristziele, dass das operative Geschäft bereits auf Hochtouren läuft.

Das Zehn-Milliarden-Projekt

Im Zentrum der aktuellen Wachstumsfantasie steht die sichere Kommunikation der Streitkräfte. Aktuellen Berichten zufolge formiert sich ein schlagkräftiges Konsortium: Airbus hat das Beschaffungsamt informiert, gemeinsam mit Rheinmetall und OHB ins Rennen zu gehen. Die Rollen für die geplante Konstellation aus 100 bis 200 Satelliten im niedrigen Erdorbit sind dabei klar verteilt.

OHB SE

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Während Rheinmetall die militärische Systemintegration steuert, verantwortet OHB das Engineering und die Serienfertigung. Dass sich der Konzern konkret auf dieses Szenario vorbereitet, belegt die Übernahme eines Werks im sächsischen Schöneck im vergangenen Oktober. Diese Anlage soll exakt die Fertigungskapazitäten liefern, die für eine derartige Massenproduktion benötigt werden.

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Rekordaufträge und erfolgreiche Missionen

Auch abseits dieses militärischen Großprojekts liefert das Tagesgeschäft starke Signale. Im abgelaufenen Jahr kletterte der feste Auftragsbestand um 47 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro. Zusätzlichen Schub brachte Mitte Februar der erfolgreiche Erstflug der Trägerrakete Ariane 64. Da OHB seine Tochtergesellschaft MT Aerospace Ende 2025 komplett übernommen hat, fließen die Erlöse aus der Fertigung wichtiger Raketenkomponenten nun vollständig in die Konzernbilanz ein. Flankiert wird diese Entwicklung von einem neuen ESA-Auftrag über 81,2 Millionen Euro für die RAMSES-Mission zur Asteroiden-Erkundung.

Angehobene Prognosen

Das robuste operative Fundament und steigende Budgets europäischer Raumfahrtprogramme spiegeln sich in den jüngst präsentierten Unternehmenszielen wider. Der Konzern rechnet mit organischem Wachstum in allen Geschäftsbereichen und hat seinen Ausblick spürbar angehoben:

  • 2026: Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro (EBITDA-Marge: 11 Prozent)
  • 2027: Gesamtleistung von 1,7 Milliarden Euro (EBITDA-Marge: 12 Prozent)
  • Ab 2028: Jahresumsatz von über 2,0 Milliarden Euro

Den nächsten konkreten Datenpunkt liefert das Unternehmen am kommenden Donnerstag, den 19. März, mit der Vorlage des Jahresabschlusses 2025. Hierbei wird der Markt besonders auf die Liquiditätsentwicklung achten, um zu bewerten, ob das massive Auftragswachstum angesichts der hohen Vorabinvestitionen in die Projektpipeline bereits in profitable Cashflows übersetzt werden konnte.

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