OHB SE Aktie: Klare Siegessignale!

Der Raumfahrtkonzern OHB feiert sein Börsenjubiläum mit einem Rekordauftragsbestand von über 3,1 Milliarden Euro und hebt seine Wachstumsziele an. Ein Großprojekt für ein militärisches Satellitennetzwerk steht in Aussicht.

Kurz zusammengefasst:
  • Auftragsbestand wächst um 47 Prozent
  • Potentielles Großprojekt mit Airbus und Rheinmetall
  • Wachstumsziele für 2026 deutlich angehoben
  • Jahresabschluss 2025 folgt am 19. März

Vom Telematik-Mittelständler mit 15 Millionen Euro Jahresleistung zum europäischen Raumfahrtkonzern mit Milliarden-Ambitionen: OHB SE feierte am 13. März das 25-jährige Börsenjubiläum – und das operative Momentum könnte kaum besser passen.

Rekordaufträge und ein Riesenprojekt am Horizont

Der Auftragseingang kletterte 2025 um 24 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Noch deutlicher wuchs der feste Auftragsbestand: plus 47 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stieg die Gesamtleistung um 21 Prozent auf 863,5 Millionen Euro, das EBITDA verbesserte sich von 62,4 auf 75,5 Millionen Euro.

OHB SE

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Dazu kommt ein ESA-Vertrag über 81,2 Millionen Euro für die Asteroiden-Mission RAMSES – mit einem Gesamtvolumen von rund 150 Millionen Euro inklusive Vorarbeiten.

Das potenziell größte Projekt der Unternehmensgeschichte steht allerdings noch aus: Airbus Defence and Space plant laut informierten Kreisen ein gemeinsames Angebot mit Rheinmetall und OHB für das Bundeswehr-Programm SATCOMBw Stufe 4 – ein Starlink-ähnliches Kommunikationsnetz aus 100 bis 200 Satelliten im niedrigen Erdorbit, das bis 2029 einsatzbereit sein soll. OHB würde dabei Satellitenfertigung und Engineering übernehmen. Zur Vorbereitung auf eine mögliche Serienfertigung erwarb das Unternehmen bereits im Oktober 2025 ein Werk in Schöneck, Sachsen.

Das Wettbewerbsumfeld bleibt anspruchsvoll: Airbus Defence and Space betreibt bereits die Vorgängerstufen des Programms, und eine mögliche Fusion der Raumfahrtsparten von Airbus, Thales und Leonardo könnte den Druck weiter erhöhen.

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Wachstumsziele angehoben – Jahresabschluss folgt am 19. März

Auf dem Capital Market Day im Januar 2026 hob das Management die Wachstumsprognosen für 2026 und 2027 an. Für 2026 plant OHB eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 11 Prozent. Ab 2028 soll die Zwei-Milliarden-Euro-Schwelle fallen. Als Treiber gelten steigende Budgets von ESA, EU und nationalen Kunden – der Verteidigungsmarkt gewinnt dabei spürbar an Gewicht.

CEO Marco Fuchs führt das Unternehmen seit dem Börsengang, die Gründerfamilie hält weiterhin die Mehrheit. Zuletzt stieg KKR als Minderheitsinvestor ein. Ein Delisting steht laut Management nicht zur Diskussion.

Am 19. März präsentiert OHB den testierten Konzernabschluss 2025. Der Kapitalmarkt wird dabei vor allem prüfen, ob der Rekordauftragsbestand bereits in solide Cashflows mündet – angesichts der erheblichen Vorabinvestitionen für die geplante Satelliten-Serienfertigung keine Selbstverständlichkeit.

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