Die OMV-Aktie blickt auf starke zwölf Monate zurück, doch kurz vor der wichtigen Bilanzvorlage am 4. Februar drückt das Bankhaus RBC auf die Bremse. Trotz verbesserter Langfrist-Aussichten sehen die Experten kurzfristig kaum noch Luft nach oben und stufen den Titel ab. Was bedeutet das neue Votum für Anleger?
- Herabstufung: RBC senkt Rating auf „Underperform“
- Kursziel: Reduzierung von 50 auf 47 Euro
- Termin: Quartalszahlen am 4. Februar 2026
Bewertung bremst Euphorie
Die Analysten von RBC Capital Markets strichen am Donnerstag ihre Kaufempfehlung und setzten das Rating von „Sector Perform“ auf „Underperform“ herab. Das Kursziel wurde dabei leicht von 50 auf 47 Euro korrigiert. Da die Aktie den Handel am Freitag bei exakt 50,00 Euro beendete, impliziert die neue Einschätzung ein Rückschlagspotenzial von rund sechs Prozent.
Verantwortlich für die skeptische Haltung ist vor allem die Bewertung. Mit einem Kursplus von über 27 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht hat das Papier bereits vieles vorweggenommen. Zwar attestieren die Experten der OMV einen verbesserten langfristigen Ausblick, doch kurzfristig dürfte das eingetrübte Branchenumfeld auf die Stimmung drücken. Das Chance-Risiko-Verhältnis erscheint auf dem aktuellen Niveau weniger attraktiv.
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Blick auf Gewinne und Unterstützung
Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 prognostiziert RBC einen Gewinn von 5,77 Euro je Aktie. Für die Folgejahre rechnen die Experten mit 5,28 Euro (2026) und 5,87 Euro (2027). Sollte der Titel im Zuge der Herabstufung tatsächlich korrigieren, rückt charttechnisch der 50-Tage-Durchschnitt bei 48,50 Euro als erste wichtige Unterstützung in den Fokus.
Die tatsächliche Richtung dürfte sich am kommenden Mittwoch entscheiden. Am 4. Februar legt die OMV ihre Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vor. Diese Zahlen werden zeigen, ob die fundamentale Entwicklung robust genug ist, um die skeptische Analysteneinschätzung zu kontern.
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