Ondas Holdings steht vor einer Belastungsprobe. Trotz einer starken Performance im vergangenen Jahr trüben regulatorische Hürden im Drohnensegment und signifikante Insiderverkäufe die Stimmung der Anleger. Während das Unternehmen operativ massiv expandiert, werfen Personalabgänge und wachsende Short-Positionen Fragen zur kurzfristigen Stabilität auf.
Insider und Shortseller verstärken Druck
Der Kursrutsch von rund 12 Prozent am vergangenen Freitag auf 8,51 Euro markiert einen deutlichen Dämpfer. Trotz dieses Rücksetzers weist das Papier auf Sicht von 12 Monaten noch immer ein massives Plus von über 530 Prozent auf. Hinter der jüngsten negativen Marktreaktion stehen jedoch handfeste Gründe: Neben neuen regulatorischen Herausforderungen im Betrieb von Drohnen belasten Verzögerungen bei Gewerkschaftsabstimmungen das Sentiment. Auch der Rücktritt von Direktor Ron Stern im vergangenen Dezember sorgt weiterhin für Unruhe im Umfeld der Unternehmensführung.
Ein wesentlicher Grund für die Nervosität ist das Verhalten der Insider. CEO Eric Brock veräußerte Ende 2025 fast ein Viertel seines persönlichen Aktienpakets für rund 4,6 Millionen US-Dollar. Insgesamt stießen Führungskräfte in den vergangenen drei Monaten Papiere im Wert von über 12 Millionen US-Dollar ab. Parallel dazu bringen sich die Leerverkäufer in Stellung. Die Short-Quote ist sprunghaft auf rund 27 Prozent der frei handelbaren Aktien gestiegen – ein Wert, der weit über dem Branchendurchschnitt liegt und auf die Erwartung weiter fallender Kurse hindeutet.
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Strategisches Wachstum vs. rote Zahlen
Kann die aggressive Übernahmestrategie das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen? Operativ setzt Ondas jedenfalls alles auf Expansion. Mit Zukäufen wie Sentrycs Mobile und Rotron Aero sowie neuen Aufträgen der deutschen Landespolizei und einem millionenschweren Entminungsprogramm in Israel wird das Geschäft international konsequent ausgebaut. Das Management hat das Umsatzziel für 2026 bereits auf eine Spanne von 170 bis 180 Millionen US-Dollar angehoben.
Finanziell ist das Unternehmen durch eine Kapitalerhöhung über eine Milliarde US-Dollar im Januar zwar vorerst abgesichert, doch die Profitabilität bleibt die größte Hürde. Die operativen Kosten sind mit über 18 Millionen US-Dollar hoch und die Gewinnmarge ist tief im negativen Bereich. Marktmodelle prognostizieren derzeit, dass Ondas Holdings auch in den kommenden drei Jahren keine schwarzen Zahlen schreiben wird. Damit bleibt die Aktie vorerst ein hochvolatiler Titel, bei dem beeindruckendes Wachstum auf massive Verluste trifft.
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