Ondas Holdings Aktie: Umsatzziel auf 525 Millionen angehoben
Ondas Holdings hebt Umsatzziel nach Übernahme von DZYNE Technologies auf 525 Millionen Dollar an. Trotz Kursverlusten wächst der Auftragseingang rasant.
Kurz zusammengefasst
- Umsatzziel auf 525 Millionen Dollar erhöht
- Milliarden-Übernahme von DZYNE abgeschlossen
- Auftragseingang im Juni bei 40 Millionen
- Aktie trotz Expansion unter Druck
Ondas Holdings schaltet in den Angriffsmodus. Mit der abgeschlossenen Milliarden-Übernahme von DZYNE Technologies positioniert sich der US-Konzern als schwergewichtiger Akteur im Markt für autonome Verteidigungssysteme. Die massiven Ambitionen spiegeln sich nun in einer drastisch angehobenen Finanzprognose wider.
Prognose schießt in die Höhe
Das Management hob das Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2026 auf mindestens 525 Millionen US-Dollar an. Das entspricht einer Steigerung von 34 Prozent gegenüber der bisherigen Planung. Grund für den Optimismus sind die neuen Kapazitäten durch die Zukäufe von DZYNE und Omnisys.
Besonders stark entwickelte sich zuletzt der Auftragseingang. Im Juni sicherte sich Ondas neue Bestellungen für Abwehrdrohnen und Munitionssysteme im Wert von 40 Millionen US-Dollar. Die gesamten Buchungen für das zweite Quartal summieren sich damit auf über 150 Millionen US-Dollar.
Zukäufe formen neuen Branchenriesen
Parallel dazu treibt der Konzern die Konsolidierung voran. Die Übernahme von DZYNE Technologies kostete rund 876 Millionen US-Dollar in bar und Aktien. Die neue Tochter bildet gemeinsam mit der Sparte World View die Division Ondas Sentinel, die sich auf Langstrecken-Drohnen spezialisiert hat.
Ein weiterer Zukauf steht mit dem Software-Spezialisten Cyberhawk für rund 125 Millionen US-Dollar kurz vor dem Abschluss. Die Tochter Sentrycs arbeitet außerdem mit Lockheed Martin zusammen. Gemeinsam integrieren sie Technologien zur Drohnenabwehr in die Sanctum-Plattform des Rüstungsriesen.
Skepsis wegen möglicher Verwässerung
An der Börse herrscht dennoch Nervosität. Trotz massiver Kursgewinne auf Jahressicht leidet die Aktie unter der Angst vor Kapitalerhöhungen zur Finanzierung der Expansion. Aktuell notiert das Papier bei 5,95 Euro und damit rund 54 Prozent unter dem Jahreshoch von 13,02 Euro.
Die operative Wende rückt derweil näher. Die neue Tochter DZYNE soll bereits im laufenden Jahr ein positives operatives Ergebnis (EBITDA) ausweisen. Der Erfolg der gesamten Strategie hängt nun davon ab, wie effizient Ondas die neuen Geschäftsteile in den kommenden Monaten bündeln kann.
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