OPAP Aktie: Stadion-Blöcke bis 26. Mai gesperrt
Nach Ausschreitungen in der OPAP Arena verhängt die Sportkommission Sperren. Die Aktie verliert weiter an Boden, während der Gesamtmarkt steigt.

Kurz zusammengefasst
- Sperrung von Stadionblöcken nach Krawallen
- Weitere Anhörung zu Polizistenverletzungen
- Aktienkurs nahe Jahrestief bei 12,21 Euro
- Kapitalabfluss in Energie- und Banksektor
Der Name OPAP steht in Griechenland für Glücksspiel und Sportförderung — aktuell jedoch primär für Schlagzeilen über Sicherheitsmängel. Während die Athener Börse deutliche Gewinne verbucht, kämpft der Konzern mit den Folgen gewaltsamer Ausschreitungen in seinem Vorzeigestadion.
Die griechische Sportkommission (DEAB) griff am 21. Mai hart durch. Nach den Vorfällen beim Derby am 17. Mai werden die Blöcke 21 bis 23 der OPAP Arena für das erste Heimspiel der kommenden Saison gesperrt. Zerstörte Drehkreuze und unkontrollierte Zuschauermassen zwangen die Behörden zu dieser Maßnahme.
Am 26. Mai steht bereits der nächste Termin an. In einer weiteren Anhörung geht es um Zusammenstöße mit Sicherheitskräften, bei denen zwei Polizisten verletzt wurden. Für OPAP bedeutet dies eine Belastung des operativen Umfelds in der Spielstätte, die als zentrales Sponsoring-Objekt der Marke dient.
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Marktdynamik lässt OPAP links liegen
An der Athener Börse herrscht derweil eine zweigeteilte Stimmung. Der General Index kletterte zuletzt um über zwei Prozent auf 2.266 Punkte, getrieben durch eine milliardenschwere Kapitalerhöhung des Energieversorgers PPC. In diesem dynamischen Umfeld findet die OPAP-Aktie kaum Anschluss, da institutionelle Investoren ihr Kapital primär in den Energie- und Bankensektor umschichteten.
Das Papier notiert aktuell bei 12,21 Euro und damit nur knapp über dem Jahrestief. Seit Januar verlor der Titel rund 35 Prozent an Wert. Eine annualisierte Volatilität von 37 Prozent unterstreicht die aktuelle Unsicherheit im Kursverlauf, während der Gesamtmarkt neue Höchststände anvisiert.
Die Anhörung am kommenden Dienstag wird über weitere Konsequenzen für den Stadionbetrieb entscheiden. Marktbeobachter achten darauf, ob die psychologisch wichtige Unterstützung bei 12 Euro auf Schlusskursbasis verteidigt werden kann.
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