OPAP Aktie: Wieder keine Hoffnung?
Aktionäre der Allwyn AG müssen sich bis zum 27. April 2026 zwischen Barauszahlung und Aktienoption entscheiden. Der Ausgabepreis für die neuen Aktien wird am 24. April bekanntgegeben.

Kurz zusammengefasst
- Frist für Wahl zwischen Bar- und Aktiendividende
- VWAP-Berechnung bestimmt Aktienausgabepreis
- Aktienkurs auf Jahrestief nach Fusion
- Solide operative Basis mit Rekordgewinn
Noch bis Montag, den 27. April 2026, können Aktionäre der Allwyn AG entscheiden: Dividende in bar kassieren oder in neue Aktien reinvestieren? Wer nichts tut, bekommt die 0,80 Euro automatisch ausgezahlt.
VWAP-Berechnung endet heute
Der Ausgabepreis für die neue Aktien-Option hängt vom volumengewichteten Durchschnittskurs (VWAP) ab. Allwyn ermittelt diesen Wert an der Athener Börse — die fünftägige Berechnungsperiode läuft von Montag bis Freitag dieser Woche. Das Ergebnis veröffentlicht das Unternehmen morgen, am 24. April 2026.
Erst mit diesem Referenzpreis lässt sich beurteilen, ob die Aktien-Option attraktiver ist als die Barzahlung. Wer am Stichtag 9. April im Depot hatte, muss dann schnell rechnen: Bis Montag bleibt Zeit.
Kurs unter Druck
Der Aktienkurs spielt dabei eine wichtige Rolle — und er hat zuletzt deutlich nachgegeben. Mit 13,32 Euro notiert die Aktie auf dem tiefsten Stand der vergangenen zwölf Monate. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus rund 29 Prozent.
Das drückt auch auf die Attraktivität der Scrip-Dividende. Je tiefer der VWAP, desto mehr neue Aktien erhalten Anleger für die 0,80 Euro — aber eben auch zu einem günstigeren Einstiegspreis.
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Fusion abgeschlossen, Hauptversammlung im Mai
Hintergrund der Kapitalmaßnahme ist der Zusammenschluss von Allwyn International und OPAP, der am 24. März 2026 formal abgeschlossen wurde. Firmensitz ist nun Luxemburg. Aus dem griechischen Glücksspielkonzern OPAP ist damit einer der größten börsennotierten Lotteriekonzerne weltweit geworden.
Karel Komáreks Beteiligungsgesellschaft Valea Foundation hält indirekt rund 75 Prozent der Stimmrechte. Der Streubesitz liegt bei etwa 21,6 Prozent.
Die operative Basis ist solide: Allwyn meldete für 2025 einen Rekordwert beim Bruttospielertrag von 2,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 837 Millionen Euro. Am 12. Mai 2026 findet in Luxemburg die ordentliche Hauptversammlung statt. Dort dürfte das Management erstmals konkret über Synergien aus der Fusion sprechen — und über den weiteren Kurs der Dividendenpolitik.
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